Nach über 25 Jahren Bandgeschichte haben sich RPWL vor dem letzten Studioalbum „Crime Scene“ wieder einmal fast neu erfunden bzw. besetzungstechnisch runderneuert. Zu den Ur-RPWLern (Sänger und Keyboarder Yogi Lang und Gitarrist Kalle Wallner sowie Drummer Marc Turiaux) sind nun Markus Grützner am Bass, Martin „Butsch“ Biechele an den Keyboards, Caroline von Brünken und Carmen Tannich als Backgroundsängerinnen gestoßen. „Auf der letztjährigen Tour sind wir nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch menschlich zusammengewachsen. Das ist wichtig, denn nur so wächst das Vertrauen, das einen musikalisch weiterbringt“, stellt Kalle Wallner zunächst heraus. „Mit so viel Selbstvertrauen konnten wir uns dann auch daranmachen, ein Konzert der Show ohne doppelten Boden aufzunehmen.“
„True Live Crime“ basiert auf dem letzten Studiowerk „Crime Scene“, von dem alle sechs Songs gespielt wurden. Die weiteren fünf (LP) bzw. sechs (CD, Blu-ray) Songs stammen aus der seit 1997 andauernden RPWL-Karriere. Das erscheint erst mal nicht besonders aufregend, gerade auch, weil man weiß, dass fast die Hälfte der 20 RPWL-Veröffentlichungen live aufgenommen wurde. Unter anderen „A New Dawn“ (2017), „Live From Outer Space“ (2019) und „God Has Failed – Live & Personal“ (2021). „Jedoch geht es bei RPWL live nicht darum, alles exakt so auf die Bühne zu bringen, wie wir es im Studio taten. Manches Mal kürzen wir im Studio eine Passage oder ein Intro, die wir live dann doch zu dem Song wieder hinzufügen.“ Das klingt zwar nach anderen Versionen, aber nicht unbedingt nach „Jammen“.