September 2014

ACCEPT „Blind Rage“

4. September 2014

Accept

Bereits das Comeback-Album „Blood Of The Nations“ war 2010 ein fettes Statement. Seitdem können Accept diesen Level locker halten. Bereits „Stalingrad“ (2012) bewies: Dies ist eine Reunion mit Substanz, und auch „Blind Rage“ (einmal mehr von Andy Sneap bombig produziert) ist kaum schlechter als die beiden ausgezeichneten Vorläufer.

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BERNIE MARSDEN „Shine“

4. September 2014

Bernie Marsden Whitesnake

Obwohl Gitarrist Bernie Marsden nie von der Bildfläche verschwunden war und stets bei diversen Whitesnake- und Rory Gallagher-Tribute-Bands und -Events mitmischte, hat man von dem Soundarchitekten der frühen Whitesnake lange kein so schlüssiges Album mehr gehört. Man gewinnt bei „Shine“ oft den Eindruck, dass, würde hier David Coverdale singen, das Ganze ein frühes klassisches ‘Snake-Werk sein könnte.

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DÁNJAL „Time“

25. September 2014

Danjal

Angenommen, Yann Tiersen wäre nicht Franzose, sondern irgendwo im hohen Norden Europas zur Welt gekommen und würde nicht instrumental musizieren, sondern auch singen. – Vielleicht, aber nur vielleicht, würde er dann klingen wie Dánjal á Neystabø und seine Band Dánjal.

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DANNY BRYANT „Temperature Rising“

17. September 2014

Danny Bryant

Die Temperatur steigt. Zwar nicht ins Unermessliche, aber „Temperature Rising“ ist auf alle Fälle eines der bislang besten Alben des britischen Bluesrockers. Für einige steht es vielleicht sogar auf einer Qualitätsstufe mit seinem 2007er „Just As I Am“. Kraftvoll geht es sofort mit „Best Of Me“ in die Vollen. Bryant kann sofort klarmachen, welch fulminanter und virtuoser Gitarrist er ist.

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FRANZ KIRMANN „Meridians“

4. September 2014

Franz Kirmann

Mit „Meridians“ bringt Franz Kirmann, der eigentlich die eine Hälfte des Abstract-Scape-Duos Piano Interrupted ist, sein zweites Soloalbum auf den Markt. Es wurde weitaus konsequenter in Szene gesetzt als das noch über einen langen Zeitraum entstandene Debüt „Random Access Memories“.

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GOAT „Commune“

17. September 2014

Goat

Im hinterwäldlerischen Dorf Korpilombolo im äußersten Nordosten Schwedens soll einst Voodoo praktiziert worden sein. Ob’s stimmt, können wir nicht sagen. Doch immerhin wäre dies ein cleverer Marketing-Trick, den die in Göteborg ansässige Band, die behauptet, von dort zu stammen, dadurch unterstützt, dass sie bei Konzerten entsprechende Masken und Kostüme trägt. Und ihre absolut verrückte Mixtur aus Fusion, Afrobeat, Hard- und Acid-Rock, die man als Experimental Fusion bezeichnen könnte, ist tatsächlich musikalischer Voodoo.

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IDES OF GEMINI „Old World New Wave“

25. September 2014

Ides Of Gemini

Vor vier Jahren hatte der Ausbruch eines isländischen Vulkans dafür gesorgt, dass Sera Timms, Sängerin und Bassistin der kalifornischen Psychedelic-Sludge-Formation Black Math Horseman, mit dem Band-Merchandiser Jason Bennett am Flughafen von Los Angeles strandete. Während der tagelangen Zwangspause entstanden gemeinsame Songs und wenig später die Band Ides Of Gemini.

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J MASCIS „Tied To A Star“

17. September 2014

J Mascis

Hauptberuflich Chef von Dinosaur Jr. gilt Gitarrist und Sänger J. Mascis zwar als Raubein, aber auf seinen Soloplatten zeigt er immer wieder erstaunlich sanfte Seiten. So poetisch und verträumt wie auf „Tied To A Star“ war er jedoch noch nie. Die Platte erinnert an Neil Youngs countryeske Alben aus den frühen bis mittleren siebziger Jahren wie „Comes A Time“ oder „Harvest“.

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JOE BONAMASSA „Different Shades Of Blue“

17. September 2014

Joe Bonamassa

Nehmen wir das Fazit gleich vorweg: „Sloe Gin“ (2007), „The Ballad Of John Henry“ (2009) und „Driving Towards The Daylight“ (2012) bleiben als Bonamassa-Referenzwerke von „Different Shades Of Blue“ unangetastet.

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KERRETTA „Pirohia“

25. September 2014

Kerretta

Metal in Stromlinienform, Wall Of Sound mit Biss und Tribal mit ungebändigter Power – auf seinem dritten Album macht das Trio aus dem neuseeländischen Auckland alles richtig. Alles. Mit „Pirohia“ haben Kerretta ein Album vorgelegt, das definitiv als Genre-Highlight gefeiert werden kann.

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