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DONNY MCCASLIN - Der perfekte Blowjob

30. November 2018

DONNY MCCASLIN - Der perfekte Blowjob

Donny McCaslin ist seit seiner Mitwirkung an David Bowies Albumvermächtnis „★“ einer der angesagtesten Saxofonisten der USA. Wichtige Erfahrungen sammelte der 52-jährige Berklee-Absolvent bei Jazztrompeter Dave Douglas und im Maria Schneider Orchestra. Seit seinem Soloalbum „Casting For Gravity“ hat McCaslin einen eigenständigen Stil entwickelt, der aus Fusion, Artrock und Electronic Dance Music schöpft. Noch einen Schritt weiter geht er mit seinem jüngsten Werk „Blow.“, auf dem er auch Einflüsse aus dem Alternative Rock aufgreift.

MICK RONSON - Der Mann an Bowies Saite

02. August 2018

MICK RONSON - Der Mann an Bowies Saite

Er war der musikalische Kopf der Band Spiders From Mars, bis 1973 Motor des Erfolgs von David Bowie. Und Mick Ronson machte auch mit anderen Rockgrößen gemeinsame Sache. Er selbst aber blieb der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Was der Anfang der Neunziger verstorbene Meistergitarrist tatsächlich geleistet hat, zeigt der Film „Beside Bowie – The Story Of Mick Ronson“. Wir sprachen mit dem Regisseur und Ronson-Freund Jon Brewer sowie mit Def Leppard-Sänger Joe Elliott, der mit Ronson zusammengearbeitet hat.

eclipsed Nr. 187 / 2-2017

18. Juli 2018

DAVID BOWIE - Dead and alive

16. Januar 2017

Am 8. Januar 2016 erschien „★“. Das gewagte finsterfarbene Jazz/Rock/Elektronik-Konstrukt wurde weltweit gefeiert. Zwei Tage später starb sein Schöpfer, das Feuer des unnachahmlich funkelnden Solitärs war erloschen. Die Musik des David Bowie aber lebt weiter. Jetzt, am 8. Januar, wäre der Mann mit den vielen Gesichtern siebzig geworden. Dieser Jahrestag ist uns ein lichtes, positives Signal. Anhand von fünf seiner Studioalben, die 2017 ebenfalls Jubiläum feiern, erinnern wir an die sagenhafte Wandlungsfähigkeit und kreative Neugier des Engländers.

eclipsed Nr. 178 / 3-2016

31. Dezember 2016

GENESIS - 40 Jahre „A Trick Of The Tail“ Natürlich war es ein Wagnis: Genesis ohne Peter Gabriel, ohne seinen herausragenden Sänger und Texter, ohne seinen Frontmann und vermeintlichen Vordenker? Das war schwer vorstellbar anno 1975, als die fünf Engländer gerade mit ihrem ebenso großspurigen wie großartigen Konzeptwerk „The Lamb Lies Down On Broadway“ durch die USA und Europa tourten. In relativ kurzer Zeit mussten Tony Banks, Michael Rutherford, Phil Collins und Steve Hackett mit der neuen Situation klarkommen. Doch während die britische Musikpresse bereits Nachrufe auf Genesis schrieb, spielten sie ein Album ein, das das erfolgreichste ihrer bisherigen Karriere werden sollte: „A Trick Of The Tail“. WOLFMOTHER - Eine Schippe mehr Zehn Jahre ist es her, dass eine junge Band aus Australien den Thron im Heer junger Retro-Rocker eroberte. Am Debütalbum von Wolfmother kam 2005 kein Rockfan vorbei, so infektiös wirkte ihr groovemächtiger Riff-Rock der Bauart Black Sabbath und Led Zeppelin. Jetzt legt Wolfmother-Chef Andrew Stockdale das vierte Album vor und präsentiert sich darauf in feiner Form.

eclipsed Nr. 177 / 2-2016

31. Dezember 2016

R.I.P. DAVID BOWIE - Blackstar is beautiful Als David Bowie 2013 nach knapp zehnjähriger Pause sein Comebackwerk „The Next Day“ veröffentlichte, war dies eine mittlere Sensation. Der Mann, der wie kein anderer Rockkünstler neue Strömungen aufsaugte und eigene Trends setzte, klang darauf noch mal wie ein Junger. Nur drei Jahre später fabrizierte der britische Wahl-New-Yorker ein weiteres Album, das gleichzeitig sein Abschiedswerk werden sollte. „★“ (gesprochen: Blackstar) wird von einem ebenso minimalistischen wie markanten Cover geziert, dem ersten, auf dem der Künstler nicht selbst zu sehen ist. Unter dem schwarzen Stern tummeln sich fünf kryptische Zeichen – die bei genauem Hinsehen den Namen BOWIE ergeben. DREAM THEATER - Der Traum vom großen Theater Überwältigend! Zwar standen Dream Theater noch nie in dem Ruf zu kleckern, aber was sie mit „The Astonishing“ vorlegen, ist nun wirklich ein gewaltiges Opus, ein Konzeptalbum in zwei Akten. Es ist der Versuch der New Yorker Progressive-Metal-Fürsten, ein Werk zu erschaffen, das die Band und ihre Musiker überdauern wird. Entsprechend motiviert sind die Macher John Petrucci und Jordan Rudess sowie Sänger James LaBrie, ihre neue Platte anzupreisen.

DAVID BOWIE - Bye-bye Spaceboy!

17. Februar 2016

Sein Tod kam für die Öffentlichkeit völlig überraschend. Er hinterlässt eine klaffende Lücke in der internationalen Rockszene. Denn David Bowie war weit mehr als ein gewöhnlicher Musiker – er war Visionär, Künstler und Ikone. Er war ein Sinnbild für Wandlungsfähigkeit, perfekte Selbstinszenierung und brillante Songs. Meistens jedenfalls. Marcel Anders formuliert ein sehr persönlich gefärbtes Farewell für den legendären Star...

DAVID BOWIE „★“

21. Januar 2016

Dass David Bowie nach seinem Comebackalbum „The Next Day“ so schnell wieder ins Studio ging und unter Hochdruck an einem neuen Werk arbeitete, hatte vielleicht auch mit seiner Krebsdiagnose zu tun. Die große Rockikone hatte noch dieses Album in sich und wollte es (mit Stammproduzent Tony Visconti) unter allen Umständen fertig stellen. Und „★“ ist in jeder Hinsicht eine positive Überraschung geworden.

R.I.P. DAVID BOWIE - Blackstar is beautiful

20. Januar 2016

Als David Bowie 2013 nach knapp zehnjähriger Pause sein Comebackwerk „The Next Day“ veröffentlichte, war dies eine mittlere Sensation. Der Mann, der wie kein anderer Rockkünstler neue Strömungen aufsaugte und eigene Trends setzte, klang darauf noch mal wie ein Junger. Nur drei Jahre später fabrizierte der britische Wahl-New-Yorker ein weiteres Album, das gleichzeitig sein Abschiedswerk werden sollte. „★“ (gesprochen: Blackstar) wird von einem ebenso minimalistischen wie markanten Cover geziert, dem ersten, auf dem der Künstler nicht selbst zu sehen ist. Unter dem schwarzen Stern tummeln sich fünf kryptische Zeichen – die bei genauem Hinsehen den Namen BOWIE ergeben.

eclipsed Nr. 162 / 7/8-2014

09. September 2014

THE WHO Die Geschichte von „Quadrophenia“ „‚Tommy‘ hat alles verändert und uns gerettet“, erinnert sich Pete Townshend im einführenden Essay zur 2011 erfolgten Wiederveröffentlichung von „Quadrophenia“. Im Grunde waren The Who in den Sechzigern eine Singles-Band gewesen; die plötzliche Intellektualisierung der Popmusik hatte ihren Vordenker vor eine neue, unerwartete Herausforderung gestellt. „Die Menschen wollten plötzlich ‚ernsthafte‘ Musik von Popgruppen hören. YES Zwischen Himmel und Erde Wir erinnern uns: Am 4. Juni 2008 wurde die Comebacktournee mit Yes-Ursänger Jon Anderson aufgrund von dessen gesundheitlichen Problemen abgesagt. Anderson war nur wenige Wochen zuvor wegen eines Asthmaanfalls in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte hatten ihm daraufhin dringend von Konzerten in nächster Zeit abgeraten.