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GENESIS - 40 Jahre „…And Then There Were Three…“

26. November 2018

GENESIS - 40 Jahre „…And Then There Were Three…“

Da waren’s nur noch drei. Noch während der letzten Tour hatte Steve Hackett für sich entschieden, Genesis zu verlassen. Er war frustriert, hielt er doch seinen Anteil am Output für zu gering und seine Beiträge für zu wenig wertgeschätzt. Bei Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford löste sein Entschluss auch längst nicht so einen Schock aus wie Peter Gabriels Ausstieg zwei Jahre zuvor. Sie wollten dem Prog-Schlachtschiff ohnehin einen neuen Sound, einen radiotauglicheren Anstrich verpassen. So wurde „…And Then There Were Three…“ das bis dato poppigste Album der Band. Als Phil Collins am 8. Oktober 1977 in London in der Ladbroke Grove zufällig auf seinen Bandkollegen Steve Hackett traf und kurz mit ihm sprach, ahnte er nicht, was er Stunden später aus zweiter Hand erfahren sollte. „Abends sagte mir Mike, Steve komme nicht mehr, er sei raus“, so Collins in einer Banddokumentation des Musiksenders VH-1. Damit hatte niemand gerechnet.

PHIL COLLINS - Der Spielkamerad

01. November 2018

PHIL COLLINS - Der Spielkamerad

Kaum einer hat seine musikalische Duftmarke bei so vielen namhaften Kollegen hinterlassen: Nun versammelt Phil Collins seine Kollaborationen mit anderen Künstlern in der Vier-CD-Retrospektive „Plays Well With Others“, die die Jahre 1969 bis 2002 abdeckt.

Der umtriebige RAY WILSON gab zuletzt Konzerte vor eindrucksvoller Kulisse in Dessau und Posen

01. November 2018

Der umtriebige RAY WILSON gab zuletzt Konzerte vor eindrucksvoller Kulisse in Dessau und Posen

Sein neuestes Liverelease „ZDF @ Bauhaus“ zeigt Ray Wilson in intimer Atmosphäre im Bauhaus Dessau. Der ehemalige Sänger von Stiltskin und Genesis hat sich mit seinem Auftritt am 17. April dieses Jahres der kunstgeschichtsträchtigen Umgebung angepasst und ein schnörkelloses Unplugged-Set präsentiert. Anlässlich seines fünfzigsten Geburtstags am 8. September ist der Schotte dann an einem weiteren außergewöhnlichen Ort aufgetreten, im neoromanischen Residenzschloss seiner Wahlheimat Posen, wo er mit Fans aus aller Welt gefeiert hat.

eclipsed: Wie kam es zu dem Auftritt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „zdf @ bauhaus“?

Ray Wilson: Ich war gerade auf Tour und wurde gefragt, ob ich für eine andere Band [My Indigo von Within-Temptation-Sängerin Sharon den Adel; Anm.] einspringen könne. Also haben wir das buchstäblich in letzter Minute in den Tourplan integriert. Alles geschah auf den letzten Drücker, was Teil der Magie war.

GENESIS - For Absent Friends

27. September 2018

GENESIS - For Absent Friends

Auf der Rückseite von Genesis’ erstem Livealbum war dieses kleine Bild eines verwegen aussehenden Mannes. Darunter die Zeilen: „This album is dedicated to Richard Macphail who left April, 1973.“ Wohl kaum ein Fan wusste damals, um wen es sich handelte. Viele glaubten, dass dieser Mann gestorben sei. Weit gefehlt, Richard Macphail, enger Freund und Tourmanager der frühen Genesis, weilt unter uns. Mit 68 hat er jetzt seine Erinnerungen in „My book of Genesis“ niedergeschrieben. „Auch damit die Leute wissen, dass ich noch lebe.“

eclipsed Nr. 194 / 10-2017

18. Juli 2018

TONY BANKS - Der letzte Romantiker

05. April 2018

Als Mitglied von Genesis schrieb Tony Banks Musikgeschichte. Dank seines Kompositionstalents und des innovativen Einsatzes diverser Tasteninstrumente drückte er der Gruppe seinen Stempel auf. Da Genesis nach 1998 nur noch einmal aktiv waren, verlegte sich der Brite zunehmend darauf, Orchesterwerke zu komponieren. Im Februar hat er sein drittes Album mit klassischer Musik, hier vor allem mit Anleihen aus der Spätromantik, vorgelegt. Entsprechend der Anzahl der darauf enthaltenen Stücke trägt es den schlichten Titel „5“.

RAY WILSONS Livealbum „Time & Distance“ bietet Genesis-Songs in teils überraschenden Versionen

25. Oktober 2017

Nach dem Ausstieg von Phil Collins im Jahr 1996 war Ray Wilson für den Rest der Neunziger der Leadsänger von Genesis. Für das einzige Album dieser Formation, „Calling All Stations“, hat er an drei Liedern mitgeschrieben. Seine Songwriterqualitäten hat er auf mehreren Soloalben verfeinert...

GENESIS - Show über zwölf Runden

12. Oktober 2017

Im Oktober jährt sich der Erscheinungstermin des Genesis-Klassikers „Seconds Out“ zum vierzigsten Mal. Zahlreiche Rockfans unterschiedlichster Couleur bezeichnen den Monolithen mit dem aus dem Boxsport entlehnten Titel als eines der aufregendsten Livealben, das je aufgenommen wurde. Gleichzeitig markiert er das Ende der progressiven Phase der weltberühmten Gruppe – nicht zuletzt wegen der Entscheidung ihres Gitarristen, nach Ende der hier verewigten Tour Genesis zu verlassen, um sich ausschließlich seiner Solokarriere zu widmen. Die zwölf Songs von „Seconds Out“ bildeten für die Band Gipfel- und Wendepunkt. Danach machte sie als Trio weiter, und die Pophits begannen zu fließen.

Scheckheftgepflegt - Mike Rutherford vergnügt sich einmal mehr mit seinem Projekt MIKE + THE MECHANICS

25. Mai 2017

Progressiver, souliger Pop vom Feinsten ist das, was Mike Rutherford und seine Mechanics auf ihrem neuesten Studiowerk „Let Me Fly“ präsentieren. So sind denn der Genesis-Bassist/Gitarrist Rutherford (66) und Sänger Andrew Roachford (52) auch blendend aufgelegt, wenn sie über das aktuelle Werk sprechen.

eclipsed Nr. 178 / 3-2016

31. Dezember 2016

GENESIS - 40 Jahre „A Trick Of The Tail“ Natürlich war es ein Wagnis: Genesis ohne Peter Gabriel, ohne seinen herausragenden Sänger und Texter, ohne seinen Frontmann und vermeintlichen Vordenker? Das war schwer vorstellbar anno 1975, als die fünf Engländer gerade mit ihrem ebenso großspurigen wie großartigen Konzeptwerk „The Lamb Lies Down On Broadway“ durch die USA und Europa tourten. In relativ kurzer Zeit mussten Tony Banks, Michael Rutherford, Phil Collins und Steve Hackett mit der neuen Situation klarkommen. Doch während die britische Musikpresse bereits Nachrufe auf Genesis schrieb, spielten sie ein Album ein, das das erfolgreichste ihrer bisherigen Karriere werden sollte: „A Trick Of The Tail“. WOLFMOTHER - Eine Schippe mehr Zehn Jahre ist es her, dass eine junge Band aus Australien den Thron im Heer junger Retro-Rocker eroberte. Am Debütalbum von Wolfmother kam 2005 kein Rockfan vorbei, so infektiös wirkte ihr groovemächtiger Riff-Rock der Bauart Black Sabbath und Led Zeppelin. Jetzt legt Wolfmother-Chef Andrew Stockdale das vierte Album vor und präsentiert sich darauf in feiner Form.