Offenbar hat Joe Bonamassa die kleine Talsohle, die er mit dem letzten Studioalbum und den eher routinierten als mitreißenden Shows zu Beginn des letzten Jahres zu durchschreiten hatte, wieder verlassen. Nicht nur auf der Bühne präsentierte sich der 38-Jährige zuletzt wieder energiegeladen, auch sein neues Album „Blues Of Desperation“ wirkt deutlich inspirierter und bissiger als noch „Different Shades Of Blue“ (2014).
JOE BONAMASSA - Mountain Climbing (5:42)
Album: Blues Of Desperation (2016)
Label/Vertrieb: Provogue/Mascot Label Group/Rough Trade
www.jbonamassa.com
Auch wenn der Meister hier eher stilvoll denn ausschweifend in Erscheinung tritt, so bündelt „Mountain Climbing“ doch auf perfekte Weise alle Qualitäten von Bonamassas zwölftem Studioalbum „Blues Of Desperation“: Bissiges Songwriting, mächtiger Groove und erdige Gitarrenklänge veredelt von einer Top-Produktion.
Das Arbeitstier Joe Bonamassa hatte sich erstaunlicherweise eine gut einjährige Studiopause bis zu einem neuen Soloalbum verordnet. Gemerkt hat es kaum jemand: In den sechzehn Monaten zwischen „Driving Towards The Daylight“ und dem neuen Werk „Different Shades Of Blue“ erschienen unter anderem zwei Produkte mit Beth Hart (das zweite gemeinsame Studioalbum „Seesaw“ sowie die DVD/CD „Live In Amsterdam“); außerdem veröffentlichte der New Yorker noch in eigener Sache die Live-DVD/CDs „Beacon Theatre: Live From New York“, „An Acoustic Evening At The Vienna Opera House“ und „Tour De Force“. Das beweist, dass der Bluesrocker weiterhin unermüdlich in immer größeren Konzerthallen weltweit unterwegs ist. Seine jüngste Arbeit ist ein ganz besonderes Werk, denn „Different Shades Of Blue“ besteht – ungewöhnlich für Blueser im Allgemeinen und Bonamassa im Besonderen – nur aus Originalkompositionen. Diese schrieb der Sänger/Gitarrist alleine sowie in Kooperation mit anderen Musikern.
Nehmen wir das Fazit gleich vorweg: „Sloe Gin“ (2007), „The Ballad Of John Henry“ (2009) und „Driving Towards The Daylight“ (2012) bleiben als Bonamassa-Referenzwerke von „Different Shades Of Blue“ unangetastet.
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