RIVAL SONS - Tied Up (3:25)
Album: Hollow Bones (2016)
Label/Vertrieb: Earache/ADA/Warner
www.rivalsons.com
Wenn sich die Kalifornier zu ihren Aufnahmesessions versammeln, muss eine Menge 70er-Jahre-Stoff – rein musikalisch gemeint - durch ihre Hirne rasen; Grooves, Gesang, Songaufbau scheinen direkt aus jener Zeit zu stammen. Neben Bluesrock finden sich, wie in diesem Song, auch Soul- und Psychedelic-Anteile.
DARK SUNS - Escape With The Sun (6:12)
Album: Everchild (2016)
Label/Vertrieb: Prophecy/Soulfood
www.darksuns.de
Mit spannenden Kurswechseln muss man bei DARK SUNS jederzeit rechnen. Auf ihrem fünften Album „Everchild“ integriert das Oktett nicht nur zwei Bläser fest ins Line-up, dem melancholischen Retroprog-Phoenix von „Orange“ (2011) haben die Leipziger nun auch mit Jazz verzierte New-Artrock-Flügel wachsen lassen. Album des Monats!
SANTANA - Blues Magic (4:25)
Album: Santana IV (2016)
Label/Vertrieb: Santana IV/Thirty Tigers/Alive
www.santana.com
Ein faszinierendes Album, das nicht nur im Titel den Geist der frühen Santana wieder aufgreift. Lauscht man den neuen Songs des Gitarrenmagiers, kommt sofort das oft zitierte ‚Woodstock-Feeling‘ auf, so auch beim atmosphärischen „Blues Magic“. Auf angenehme Art altmodisch produziert und trotzdem zu keinem Moment altbacken. Album des Monats!
JOE BONAMASSA - Mountain Climbing (5:42)
Album: Blues Of Desperation (2016)
Label/Vertrieb: Provogue/Mascot Label Group/Rough Trade
www.jbonamassa.com
Auch wenn der Meister hier eher stilvoll denn ausschweifend in Erscheinung tritt, so bündelt „Mountain Climbing“ doch auf perfekte Weise alle Qualitäten von Bonamassas zwölftem Studioalbum „Blues Of Desperation“: Bissiges Songwriting, mächtiger Groove und erdige Gitarrenklänge veredelt von einer Top-Produktion.
SPIDERGAWD - No Man’s Land (3:52)
Album: III (2016)
Label/Vertrieb: Crispin Glover/Stickman/Soulfood
www.spidergawd.no
Spidergawd waren von Anfang an mehr als nur ein Motorpsycho-Nebenprojekt, selbst wenn die Hälfte des Quartetts aus dem norwegischen Trondheim aus Motorpsycho-Mitgliedern (Bent Saether am Bass und Kenneth Kapstad an den Drums) besteht. Spidergawd sind ein eigenständiges Vehikel, so beim furiosen „No Man’s Land“.
WITCHCRAFT - The Outcast (edit) (4:57)
Album: Nucleus (2016)
Label/Vertrieb: Nuclear Blast/Warner
www.nuclearblast.de
Die Zeiten in denen man Witchcraft Stempel wie Doom oder Stoner aufdrücken konnte, sind ab “Nucleus” vorbei. Die Schweden haben ein Album geschaffen, dass stilistisch so vielfältig ist, wie detailverliebt. Das ist Retro und modern zugleich. Das Album des letzten Monats ist eine Platte zum Hineinverlieben!
SUBSIGNAL - A Time Out Of Joint (6:36)
Album: The Beacons Of Somewhere Sometime (2015)
Label/Vertrieb: Golden Core/ZYX
www.subsignalband.com
Im Jahr 2007 aus Sieges Even hervorgegangen, nimmt SUBSIGNAL mit jedem Album gleich mehrere Sprossen der Erfolgsleiter. Mit dem vierten Werk präsentiert sich die Band als Meister der Kontraste. Elegische Klassik-Passagen kollidieren kongenial mit wuchtigem Metal-Riffing und erlesenster Melodic-Prog trifft auf sphärischen Folk. (Review: eclipsed 11/2015)
AVATARIUM - Girl With The Raven Mask (4:10)
Album: The Girl With The Raven Mask (2015)
Label/Vertrieb: Nuclear Blast/Warner
www.avatariumofficial.se
Mit AVATARIUM hat Doom-Legende Leif Edling (Candlemass, Krux) eine fantastische neue Band aufgebaut, bei der zähe Lava-Riffs auf Siebziger-Hammond-Sounds treffen. Über allem thront jedoch die unglaubliche Jennie-Ann Smith, die mit ihrer ergreifenden Blues-Stimme (Janis Joplin lässt grüßen!) für Gänsehaut sorgt. (Review: eclipsed 10/2015)
CALIGULA'S HORSE - Marigold (6:17)
Album: Bloom (2015)
Label/Vertrieb: InsideOut/Universal
www.caligulashorse.com
Schon auf dem Vorgänger „The Tide, The Thief & Riverʼs End“ hatten die Australier erstaunliche Reife gezeigt. Doch „Bloom“ geht ein ganzes Stück weiter, verbindet die Stärken von Porcupine Tree, Haken, Periphery und Opeth. Jim Grey ist darüber hinaus mal wieder ein heißer Kandidat für den „Sänger des Jahres“. (VÖ: 16.10.)
KADAVAR - Last Living Dinosaur (4:04)
Album: Berlin (2015)
Label/Vertrieb: Nuclear Blast/Warner
www.nuclearblast.de
Die Riffmonster aus Berlin haben mit dieser Scheibe ihrer Wahlheimatstadt ein Heavy-Rock-Denkmal gesetzt. An diesem Album werden sich von nun an alle Black-Sabbath-Epigonen dieser Welt messen lassen müssen. Und gleichzeitig haben Kadavar die Messlatte für ihre zukünftigen Studiowerke verdammt hoch gehängt.
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