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eclipsed Nr. 162 / 7/8-2014

09. September 2014

THE WHO Die Geschichte von „Quadrophenia“ „‚Tommy‘ hat alles verändert und uns gerettet“, erinnert sich Pete Townshend im einführenden Essay zur 2011 erfolgten Wiederveröffentlichung von „Quadrophenia“. Im Grunde waren The Who in den Sechzigern eine Singles-Band gewesen; die plötzliche Intellektualisierung der Popmusik hatte ihren Vordenker vor eine neue, unerwartete Herausforderung gestellt. „Die Menschen wollten plötzlich ‚ernsthafte‘ Musik von Popgruppen hören. YES Zwischen Himmel und Erde Wir erinnern uns: Am 4. Juni 2008 wurde die Comebacktournee mit Yes-Ursänger Jon Anderson aufgrund von dessen gesundheitlichen Problemen abgesagt. Anderson war nur wenige Wochen zuvor wegen eines Asthmaanfalls in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte hatten ihm daraufhin dringend von Konzerten in nächster Zeit abgeraten.

eclipsed Nr. 158 / 3-2014

09. September 2014

PINK FLOYD In Concert 1974 Der Star ist die Musik. So lautete stets das Credo Pink Floyds. Nichts sollte von der Musik und ihrem Sound ablenken, in erster Linie nicht die Musiker selbst. Dennoch hatte die englische Formation schon zu ihren Psychedelic-Tagen in dem Ruf gestanden, ihrem Publikum live eher Happenings als Konzerte zu bieten. LIVE! LIVE! LIVE! 14 klassische Live-Veröffentlichungen des Jahres 1974 Im Jahr 1974 hatten Pink Floyd 27 Konzerte gegeben. Nicht eben viele. Weder für ihre Verhältnisse, noch für das in den Siebzigerjahren übliche Tourpensum großer Rockacts. So brachte es zum Beispiel David Bowie im selben Zeitraum auf 74 Shows, Yes spielten 83, Genesis 92 Gigs, und Deep Purple betraten in dem Jahr sogar 96 Mal die Bühne. Der Livesektor boomte.

PINK FLOYD - Zwei Jahrzente nach The Division Bell

27. Juni 2014

Es war ein Schock. Die ersten PR-Fotos, veröffentlicht im März 1994, kurz vor Veröffentlichung von „The Division Bell“, zeigten einen ausgezehrten David Gilmour. Er wirkte hager und hart, die grauen Haare kurz geschoren. Womöglich war er gezeichnet von den Kämpfen, die in den späten Achtzigern zwischen ihm und seinem ehemaligen Bandkollegen Roger Waters getobt hatten. Ließ sich an dem Äußeren des einfühlsamen Gitarristen ablesen, dass er sich in der gerichtlichen Auseinandersetzung, die Züge einer Privatfehde trug, aufgerieben hatte? Dass ihm der wirtschaftliche Aspekte bei der Unternehmung Pink Floyd letztlich wichtiger war als die künstlerische Seite?

ECLIPSED ON TOUR - Pink Floyd auf Mongolisch

29. Mai 2014

Pink Floyd und Mongolei – diese Wörterkombination hat etwas ähnlich Abenteuerliches wie, sagen wir mal, Prog und Dschingis Khan. Die gleichnamigen Discoschlagertrampel („Hey Leute, ho Leute“) lieferten in den Siebziger- und Achtzigerjahren ja das Gegenteil zu filigraner oder gar psychedelischer Musik. Was insofern passt, als auch die Mongolen selbst ihren legendären Weltherrscher achthundert Jahre nach seinem Wirken als unfiligrane Erscheinung präsentieren. Jedenfalls auf dem zentralen Platz seiner Heimat. Das kolossale Denkmal von Dschingis Khan auf dem Sukhbaatar-Platz in der Hauptstadt Ulan-Bator ist eine Wucht. Freilich kann es uns nicht so in Staunen versetzen wie ein Werbeplakat am Straßenrand um die Ecke. Auf schwarzem Grund erstrahlt weithin sichtbar das berühmteste Prisma der Welt: die Ankündigung einer Pink-Floyd-Tribute-Show.

eclipsed Nr. 150 / 5-2013

12. April 2014

PINK FLOYD Die Zeitenwende - 40 Jahre The Dark Side Of The Moon Um den Erfolg und den Einfluss von „The Dark Side Of The Moon“ zu beschreiben, kommt man mit herkömmlichen Superlativen nicht weit. Pink Floyd haben mit diesem Album nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der Rockmusik herbeigeführt. Das größte Verdienst der Gruppe war dabei vielleicht die Tatsache, dass sie die kunstvolle, kunstfertige Rockmusik einer völlig neuen Hörerschicht schmackhaft gemacht hat. Aus Anlass des 40. Jahrestags der Veröffentlichung der berühmten Platte betritt eclipsed die erdabgewandte Seite des Mondes. 150 MAGISCHE FLOYD-MOMENTE Anlässlich ihrer Jubiläumsausgabe hat die eclipsed-Redaktion 150 spannende Erinnerungs-, Denk- und Merkwürdigkeiten in, um und um Floyd herum zusammengetragen.

eclipsed Nr. 134 / 10-2011

11. April 2014

PINK FLOYD Die Veredelung des Perfekten Mit „Why Pink Floyd?“ veredelt die britische Rocklegende Pink Floyd nicht nur ihren Backkatalog, sondern zieht bei der Gelegenheit auch eine Marketingkampagne auf, die selbst den Beatles-Wahnsinn von 2010 übertrifft. eclipsed nahm Schlagzeuger Nick Mason in den verbalen Schwitzkasten und forderte Tacheles – über anhaltende Reunion-Gerüchte, unveröffentlichte Aufnahmen, die aktuelle Band-Chemie und Fehler der Vergangenheit. Daneben befragten wir Tontechniker Andy Jackson zu seinen Erfahrungen mit Pink Floyd. Und: Wir treten den Gang durch sämtliche Studios an, in denen die Band je aufgenommen hat. STEVEN WILSON Soli-Zuschlag Der zweite Solostreich des Steven Wilson. Der Porcupine-Tree-Sänger/-Gitarrist und umtriebige Partner verschiedenster Kollaborationen legt mit „Grace For Drowning“ ein Album im Doppel-CD-Format vor, das auf unbekanntes Terrain führt. Eine Herausforderung für alte und neue Fans.

eclipsed Nr. 126 / 12-2010 - 1-2011

11. April 2014

eclipsed-Check DIE 50 GRÖSSTEN PINK-FLOYD-SONGS Von Pink Floyd gibt es rund 130 Songs. Aus diesem Pool haben wir die 50 Stücke ausgewählt, die bis heute am nachhaltigsten wirken. Dabei sind naturgemäß auch unter den 80 weiteren Songs, die die englische Gruppe in ihrer Karriere geschrieben hat, noch etliche Highlights. Definitiv kennen aber muss man diese hier: Die 50 größten Pink-Floyd-Songs. LUNATIC SOUL Durch die andere Welt 2008: Mariusz Duda, Bassist und Sänger der polnischen Artrock-Überflieger Riverside, sammelt mit seiner Band zuhauf Meriten, gleichzeitig präsentiert er das Debütalbum seines Soloprojekts Lunatic Soul. Mehr noch, er kündigt bereits das Nachfolgewerk an. 2010: Et voilà, der zweite Teil ist da.

eclipsed Nr. 115 / 11-2009

10. April 2014

PINK FLOYD 30 Jahre „The Wall“ Nach den fetten Jahren des Rock herrschte Ende der Siebzigerjahre ein Gefühl der Krise, der Ernüchterung und Ausgelaugtheit. In dieses Klima hinein platzierten Pink Floyd ihr großspurigstes Projekt. Ein Zeichen beispielloser Arroganz? Sinnbild des fortschreitenden Realitätsverlusts im Rockadel? Oder war das vor dreißig Jahren veröffentlichte Konzeptwerk „The Wall“ im Gegenteil eine hellwache Zeitkritik? Spurensuche zum Jubiläum. GENESIS Gimme live! „That was an unaccompanied bass pedal solo from Michael Rutherford… This ist the ‚Musical Box‘.“ Wohl jeder Fan der Frühphase von Genesis kann diese Worte der Platte zuordnen, auf der sie ertönen. „Genesis Live“ – natürlich! Genesis live ist auch das Motto der vierten Box mit Alben der berühmten Band. Tony Banks und Steve Hackett berichteten uns, was es mit dem CD/DVD-Set und der Liveband Genesis auf sich hat.

eclipsed Nr. 100 / 4-2008

10. April 2014

eclipsed at Rockpalast „Tschörmen tellewischen praudli prisents…“ „Rockpalast“ – dieser Name weckt bei Rockfans auch noch Jahrzehnte später selige Erinnerungen an lange Nächte, tolle Partys und außergewöhnliche Konzerte. Und der Palast hält auch heute noch sein Portal geöffnet. Doch es sind die frühen „Rockpalast“-Nächte, die dem musikalischen Gebäude seinen historischen Glanz verliehen haben. 100 denkwürdige Ereignisse der Rockgeschichte 100 eclipsed-Ausgaben – darauf kann man schon ein wenig stolz sein. Doch statt 100 Stunden die Feier-Sau (wir besitzen natürlich eine Nachbildung des Pink Floydschen Ballonschweins) durch die Redaktionsräume zu treiben, wie es sich für ein Rock’n’Roll-Magazin durchaus geziemt hätte, gaben wir einer anderen Rockmusikertugend den Vorzug und zermarterten uns in einer 100-stündigen Session die Köpfe, um 100 denkwürdige Ereignisse der Rockgeschichte zusammenzutragen. Hier ist das Ergebnis dieses Monster-Jams. Viel Vergnügen beim Eintauchen in die „(eclipsed-)“Rockhistorie.

eclipsed Nr. 94 / 9-2007

09. April 2014

PINK FLOYD Flug mit unbekanntem Ziel Am 4. August 1967 erschien in Großbritannien mit „The Piper At The Gates Of Dawn“ der erste Longplayer der Underground-Größe Pink Floyd. Im selben Jahr hatten bereits die Singles „Arnold Layne“ und „See Emily Play“ für Furore gesorgt. Überhaupt war dieses Jahr eines der wegweisendsten in der Geschichte der Band. Der Floyd-Experte Glenn Povey dokumentiert diese Zeit im folgenden exklusiven Auszug aus seiner gerade in England veröffentlichten exquisiten Biographie „Echoes“. RINGO STARR „Ich bin der Größte!“ Die Fab Four als Segen – und Fluch: 37 Jahre nach Ende der Beatles, kämpft Ringo Starr noch immer um seine künstlerische Anerkennung. Wenn auch mit viel Humor und großem Selbstbewusstsein. Nach 13 Soloalben, von denen einzig „Ringo“ (1973) und „Goodnight Vienna“ (1974) erfolgreich waren, veröffentlicht der 67-Jährige, der in den späten 80ern mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatte, nun sein erstes umfassendes Best-of-Album. Im Januar steht sein nächstes Studiowerk an. Titel: „Liverpool 8“.