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PINK FLOYD "The Division Bell" - Zurück zum Bandspirit

13. Mai 2024

PINK FLOYD "The Division Bell" - Zurück zum Bandspirit

Vor 30 Jahren, im Frühjahr 1994, erschien „The Division Bell“, das 14. Studiowerk von Pink Floyd. Es war das zweite Album der von David Gilmour angeführten Bandbesetzung, und 20 Jahre lang schien es, als bliebe es das letzte der Band und damit ihr Vermächtnis. Gilmour, Nick Mason und Rick Wright ließen mit ihm ihre Glanzzeit der frühen 70er-Jahre wiederaufleben, ohne allerdings an die Qualität der früheren Meilensteine heranzureichen. Dennoch sollte „The Division Bell“ zu einem der erfolgreichsten Pink-Floyd-Alben werden. Wir rekapitulieren die Entstehung eines Albums, das den britischen Artrockern das Gefühl zurückgab, eine funktionierende Band zu sein, und das untrennbar mit einer der für sie angenehmsten Phasen ihrer Karriere verbunden ist. Zusätzlich werfen wir einen Blick auf das Artwork, die folgende Tour und das hieraus resultierende Livealbum „P.U.L.S.E.“ sowie den 2014er Nachschlag „The Endless River“. Zudem führten wir noch ein aktuelles Interview mit Nick Mason.

ROGER WATERS reist nochmals zur dunklen Seite des Mondes und polarisiert erneut

03. Januar 2024

ROGER WATERS reist nochmals zur dunklen Seite des Mondes und polarisiert erneut

Auch wenn der exzentrische bis egomanische Musiker aktuell fast mehr durch politische Äußerungen auf- oder missfällt, so ist doch auch sein Bestreben, als Musiker im fortgeschrittenen Alter nochmals Geschichte zu schreiben, wieder erwacht. So produktiv wie zuletzt war er jahrzehntelang davor nicht. Nach den „Lockdown Sessions“ (2022) lehnt er sich nun mit der „The Dark Side Of The Moon Redux“-Neuauflage des legendären Jahrhundertwerks seiner früheren Band Pink Floyd weit aus dem Fenster.

Es geht weiter mit der Pink-Floyd-Tribute-Band ECHOES, aber anders als bisher

18. Dezember 2023

Es geht weiter mit der Pink-Floyd-Tribute-Band ECHOES, aber anders als bisher

„Aufgrund tiefgreifender Veränderungen im privaten sowie auch geschäftlichen Bereich haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, als Band in Zukunft getrennte Wege zu gehen.“ So verkünden es Oliver Hartmann (Gesang, Gitarre), Paul Ahrens (Keyboards), Martin Hofmann (Bass) und Steffen Maier (Drums) auf der Echoes-Website. Im Interview stellt Ahrens aber gleich klar, dass die schlimmsten Befürchtungen der Echoes-Fans unbegründet seien, denn es wird weitergehen, aber anders als bisher: „Es ist nicht so, dass die Pink-Floyd-Fans keinen von uns mehr auf der Bühne sehen. Es wird uns weiterhin auf der Bühne geben. Höchstwahrscheinlich auch mit einem Pink-Floyd-Projekt. Und es wird Echoes auf der Bühne weiter geben. Damit ist doch schon Spannung da und Interesse geweckt, was denn mit Echoes passiert. Es entspricht nicht der Realität, wenn da so ein ‚It’s all over now, Baby Blue‘-Gefühl entsteht.“

PINK FLOYD „The Dark Side Of The Moon“ wird 50

06. März 2023

PINK FLOYD „The Dark Side Of The Moon“ wird 50

Vor 50 Jahren, im März 1973, erschien das achte Album von Pink Floyd. Zu dem Zeitpunkt konnte niemand ahnen, welche Spuren „The Dark Side Of The Moon“ in der Welt der Rockmusik hinterlassen würde. Heute weiß man: Es gehört zu den fünf meistverkauften Alben aller Zeiten und setzte einem ganzen Genre die Krone auf. Für den Artrock und für die Band selbst begann mit diesem Werk ein neues Zeitalter. Pink Floyd sollten mit ihm zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Gruppen überhaupt werden. Das Album ist ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Lyrics, Klang und Artwork. Bis heute hat es nichts von seiner Faszination eingebüßt. Diese Faszination wird auch durch die am 24. März erscheinende neue Deluxe-Box des Albums – inklusive Dolby-Atmos-Mix – am Leben gehalten werden.

ROGER WATERS - Tödliche Vergnügungssucht

02. Januar 2023

ROGER WATERS - Tödliche Vergnügungssucht

Wenn eines der Soloalben von Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters das Prädikat „Kaufrausch“ verdient, dann das vor 30 Jahren veröffentlichte „Amused To Death“. Nicht nur gelang ihm damit ein klanglich brillantes Werk voller atmosphärischer Stimmen und Klangeffekte auf Augenhöhe mit der Musik seiner einstigen Band. Es ist vor allem ein ambitioniertes, in seinen Aussagen radikal kritisches Konzeptalbum über die moderne Medienwelt, in der der Mensch sich nicht zuletzt durch seinen Hedonismus zunehmend selbst die Existenzgrundlagen entzieht und Krieg wie ein Sportevent aufgezogen wird – Themen, die bis heute so relevant wie brisant sind. Wir beleuchten Waters’ Medienkritik und Antikriegshaltung, auch im Lichte aktueller Entwicklungen, und ordnen das Album im Floyd-Kosmos ein.

Der medial verführte Mensch

PINK FLOYD - Hunde bellen, Schweine grunzen, Schafe mähen im Jahr 2022 lauter als je zuvor

14. November 2022

PINK FLOYD - Hunde bellen, Schweine grunzen, Schafe mähen im Jahr 2022 lauter als je zuvor

Neben „The Dark Side Of The Moon“, „Wish You Were Here“ und „The Wall“ zählt „Animals“ zweifellos zu den vier großen Pink-Floyd-Werken – jenen  Alben, die ihren Status als eine der einfluss- und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten begründeten. Gleichwohl wurde dieses Konzeptalbum nie mit der gleichen Aufmerksamkeit bedacht wie die drei anderen Werke. Ob die jüngst veröffentlichte, 2018 entstandene Neuabmischung daran etwas ändern wird?

PINK FLOYD - „Meddle“: Ein Meilenstein wird 50

09. September 2021

PINK FLOYD - „Meddle“: Ein Meilenstein wird 50

Es war ein zähes Ringen um jeden Ton, eine frustrierende Suche nach einer Vision, einer zündenden Idee. Pink Floyd taten sich zunächst sehr schwer, als es darum ging, ein neues Album einzuspielen. Not macht erfinderisch, und so wagte die Band einen neuen Ansatz, doch bedurfte es dafür eines Aha-Effekts, eines erleuchtenden Augenblicks, der den Weg wies. Ende 1971, nach einem schier endlosen Aufnahmeprozess, wurde „Meddle“ schließlich veröffentlicht. Es zeigte Pink Floyd fokussiert wie nie zuvor. Die Band hatte zu sich selbst gefunden, war endgültig angekommen in den 70er-Jahren. „Meddle“ war buchstäblich ein Meilenstein auf dem Weg zu „The Dark Side Of The Moon“ und „Wish You Were Here“.

DAVID GILMOUR wird 75 - Der Buddha von Brighton

03. März 2021

DAVID GILMOUR WIRD 75 - Der Buddha von Brighton

Keine Tourneen, keine Alben, kein Stress – nur Familie und frische Luft: Zum 75. Geburtstag schiebt David Gilmour eine ruhige Kugel und mutiert zusehends zum Buddha. Ein Mann, der mit dem Musikgeschäft, mit Bandhierarchien und dem eigenen Status als Rockstar abgeschlossen hat und seinen Lebensabend auf möglichst beschauliche Weise verbringen will. Es sei ihm gegönnt …

PINK FLOYD - 1968–1972

16. April 2020

PINK FLOYD - 1968–1972

Nick Mason unternimmt 2020 eine weitere Tour mit seiner Band Saucerful Of Secrets, die ihn durch rund 50 europäische Städte führen wird. Ein Großteil der Setlist wird aus Pink-Floyd-Stücken der Jahre 1968 bis 1972 bestehen. In diesen fünf Jahren der Neuorientierung nach der Trennung von Syd Barrett vollzog die Gruppe die entscheidenden Schritte einer Entwicklung, die ihr ab 1973 den Superstarstatus einbringen und sie zur Artrockband schlechthin machen sollte.

THE WALL - Pink Floyds bekanntestes Album wird 40 Jahre alt - doch niemand feiert

02. Dezember 2019

THE WALL - Pink Floyds bekanntestes Album wird 40 Jahre alt – doch niemand feiert

Ende November 1979 erschien „The Wall“, das elfte Studioalbum von Pink Floyd. Es ist das bekannteste Album der britischen Artrocker. Es ist das erfolgsreichste Doppelalbum der Rockmusik-Historie. Es gehört neben „The Dark Side Of The Moon“, „Wish You Were Here” und „Animals” zu den vier großen Alben, auf denen der Superstar-Status der Band gründet. „The Wall“ ist aber mehr als nur ein Artrock-Album. Es ist stilistisch eine Singularität. Es gibt kaum Vergleichbares. Es ist auch der Seelen-Striptease des Roger Waters. Es ist zeitlos und hat über die Jahrzehnte seine Bedeutung erweitert. Startete es noch als individual-psychologische Analyse und Katharsis, so ist es heute eine global-politische und soziologische Studie. Nun also 40 Jahre „The Wall“ – und Pink Floyd bzw. Roger Waters machen das, was sie meistens bei solchen Anlässen machen: nichts.