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NEAL MORSE - Vom Saulus zum Paulus

11. September 2020

Neal Morse

NEAL MORSE - Vom Saulus zum Paulus

Biblischer Stoff hat es ihm angetan: Auf seinem neuen Soloalbum „Sola Gratia“ beschäftigt sich der US-Progger NEAL MORSE mit der Geschichte des Apostels Paulus. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, das Leben Martin Luthers, Sinnfindung und Glaube wurden von ihm bereits in Konzeptalben behandelt. Mit der Idee, ein Album über den sprichwörtlich gewordenen Wandel des Christenverfolgers Saulus zum Jesus-Anhänger und Missionar Paulus zu schreiben, ging Neal Morse schon seit geraumer Zeit schwanger. Nach „Sola Scriptura“ (2007) ist „Sola Gratia“ sein zweites Album, das mit einem reformatorischen Grundsatz betitelt ist. Wie Morse im Interview erzählt, war der Auslöser dafür ein akustisches Missverständnis. 

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Peter Green (1946–2020) - Der sanfte Gigant

11. September 2020

Peter Green Fleetwood Mac

Peter Green (1946–2020) - Der sanfte Gigant

Neben Jimi Hendrix und Eric Clapton war er in den 60ern der dritte große Virtuose der elektrischen Gitarre: Peter Green wurde bekannt bei John Mayalls Bluesbreakers, gründete Fleetwood Mac und schenkte der Welt Songklassiker wie „Albatross“ und „Oh Well“. 1970, nach wenig mehr als drei Jahren, verließ er die Band und tauchte danach nur noch sporadisch im Rampenlicht auf. Ein Nachruf auf ein psychisch labiles Genie, das zu den ganz Großen der klassischen Rock-Ära zählte.  

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THE PINEAPPLE THIEF - Wahrheit? Welche Wahrheit?

11. September 2020

The Pineapple Thief

THE PINEAPPLE THIEF - Wahrheit? Welche Wahrheit?

„Versions Of The Truth“, das dreizehnte Studioalbum von The Pineapple Thief, ist gleichzeitig das dritte mit Gavin Harrison an den Drums. Seit das Schlagzeugass festes Mitglied von Bruce Soords langlebiger New-Artrock-Band ist, haben sich Sound und Arrangements verfeinert, die Musik ist atmosphärischer und spannungsgeladener geworden. Auch das neue Werk lädt wieder auf eine faszinierende Reise ein. Bruce Soord sitzt beim Skype-Interview in seinem Heimstudio, das sich in Yeovil, einer Kleinstadt im britischen Südwesten, befindet. Dabei benutzt er das Mikrofon, mit dem er normalerweise seine Gesangsparts aufnimmt. Es sind neue und interessante Einblicke, die man in Zeiten von Corona ins Leben von Musikern gewinnen kann ...

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PAIN OF SALVATION „Unsere Alben funktionieren am besten, wenn man ihnen Zeit gibt, unter die Haut und ins Hirn zu gehen“

11. September 2020

Pain Of Salvation

PAIN OF SALVATION „Unsere Alben funktionieren am besten, wenn man ihnen Zeit gibt, unter die Haut und ins Hirn zu gehen“

Drei Jahre nach dem sehr persönlich gefärbten „In The Passing Light Of Day“ legen Pain of Salvation erneut ein modernes Konzeptalbum mit Tiefgang vor. Auf „Panther“ entwickelt Bandleader Daniel Gildenlöw eine einzigartige, faszinierende musikalische und lyrische Welt, wobei er wie immer auch soziale Erosionszonen seziert. 

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NIEDECKENS BAP - Zwesche Corona un Kölsche Dom

11. September 2020

BAP Wolfgang Niedecken

NIEDECKENS BAP - Zwesche Corona un Kölsche Dom

Auch die Kölner Dialektrock-Institution BAP musste eine coronabedingte Auszeit nehmen. Nun aber kommt am 18. September endlich das neue Album „ALLES FLIESST“ in die Läden. Ein so erdiges wie atmosphärisch-dichtes Werk, das Erinnerungen an die großen frühen Werke der Band wachruft. BAP-Denker und -Lenker Wolfgang Niedecken selbst zieht Vergleiche zu „Zwesche Salzjebäck un Bier“. Auf dem Cover schweift sein Blick vom Kölner Dom aus über den Rhein und den Fluss der Welt. Was ist dran am neuen BAP-Weitblick?

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ALLMAN BETTS BAND - United States of Americana

ALLMAN BETTS BAND - United States of Americana

Ob sie es nun wahrhaben will oder nicht: Die Allman Betts Band entwickelt sich immer mehr zur legitimen Nachfolgerin der Allman Brothers Band. Auf ihrem zweiten Longplayer „Bless Your Heart“ hat sie ihr musikalisches Spektrum noch um einige Americana-Klänge erweitert. So zufrieden Frontmann Devon Allman damit auch ist, gesteht er doch im Interview, dass sein persönlicher Musikgeschmack noch weit darüber hinausgeht.  

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JIMI HENDRIX - Live 1970

JIMI HENDRIX - Live 1970

„Six – five – four – three – two – one!“, tobt die Menge. „On behalf of the Fillmore family, a very very happy new year!“, ruft Bill Graham. Wir schreiben den 1. Januar 1970, 0 Uhr 2. Jimi & Co. übernehmen das traditionelle „Auld Lang Syne“ von der Guy-Lombardo-Orchester-Konserve – hochmelodisch, nicht zersägend – und lassen es groovend in „Who Knows“ übergehen …

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THE ELECTRIC FAMILY - „Albumtitel sind nicht besonders wichtig“

4. September 2020

The Electric Family

THE ELECTRIC FAMILY - „Albumtitel sind nicht besonders wichtig“

Mit „Echoes Don’t Lie“ veröffentlicht das Psychedelic-Krautrock-Americana-Projekt The Electric Family sein siebtes Studioalbum in 24 Jahren – wie gewohnt wieder mit zahlreichen musikalischen Gästen. The Electric Family entstand 1996 in Bremen für einen Auftritt auf dem Burg Herzberg Festival: Der Sänger und Songschreiber Tom „The Perc“ Redecker versammelte einige bekannte Protagonisten der deutschen Musikszene um sich, zu denen der ehemalige Grobschnitt-Keyboarder Volker Kahrs, Amon-Düül-II-Perkussionist Dieter Serfas, der Multiinstrumentalist Harry Payuta, der Gitarrist Jochen Schoberth und der Schlagzeuger Torsten Glade zählten.

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JON ANDERSON hat nach drei Jahrzehnten sein Allstar-Projekt „1000 Hands“ fertiggestellt

4. September 2020

Jon Anderson Yes

JON ANDERSON hat nach drei Jahrzehnten sein Allstar-Projekt „1000 Hands“ fertiggestellt

Immer wieder geistern verschollene Alben durch die Annalen der Rockgeschichte, vieles davon bis zum heutigen Tag ungehört (etwa „Black Gold“ von Jimi Hendrix). Einiges wurde nur in Teilen oder neuen Versionen veröffentlicht (berühmte Beispiele: „Smile“ von den Beach Boys, Pink Floyds „Household Objects“ oder „Lifehouse“ von The Who). Manche dieser mythischen Scheiben erblicken viele Jahrzehnte später allerdings doch noch das Licht der Welt. So hat Neil Young nach über 40 Jahren „Hitchhiker“ und „Homegrown“ auf die Welt losgelassen.

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Mit „The Red Planet“ legt RICK WAKEMAN wieder ein instrumentales Prog-Album vor

4. September 2020

Rick Wakeman Yes

Mit „The Red Planet“ legt RICK WAKEMAN wieder ein instrumentales Prog-Album vor

Der Mars fasziniert die Menschen seit jeher – ob es nun um die Frage nach Leben auf dem vierten Planeten unseres Sonnensystems oder dessen mögliche Besiedlung geht. Expeditionen zum Roten Planeten scheinen näher zu rücken, und auch Rick Wakeman hat das Mars-Fieber gepackt. So sehr, dass der Keyboarder nach mehreren Alben, auf denen das Klavier im Mittelpunkt stand, nicht nur zu seinen Prog-Wurzeln zurückgefunden, sondern auch sein wohl bestes Solowerk seit vielen Jahren eingespielt hat. Was ihn dazu bewogen hat, erzählt er im Interview.

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