28. April 2017
Fates Warning
Im letzten Jahr feierten Fates Warning den 30. Geburtstag ihres Meisterwerks „Awaken The Guardian“. Um diesen Progmetal-Meilenstein angemessen zu würdigen, reaktivierte Gitarrist Jim Matheos deshalb die Originalbesetzung für zwei Festivalshows in Deutschland und den USA. Die Mitschnitte der beiden Auftritte sind nun als „Awaken The Guardian Live“ erhältlich.
25. April 2017
CD-Sampler , Ayreon , Twenty Sixty Six And Then , Faust , The Sonic Dawn , Samsara Blues Experiment
AYREON - Deathcry Of A Race (4:43)
Album: The Source (2CD) (2017)
Label/Vertrieb: Music Theories/Mascot/Rough Trade
www.arjenlucassen.com
Arjen Lucassen setzt diesmal mit AYREON mehr auf Eingängigkeit, ohne dabei in seichten Gewässern aufzulaufen. Sein Erfolgsrezept: erlesene Melodien, stilistische Vielfalt von Metal bis Folk und Medieval, opulente Arrangements und, wie immer, eine Top-SängerInnen-Riege, angeführt von Dream Theaters James LaBrie.
04. April 2017
My Sleeping Karma
Zwölf Jahre sind vergangen, seit sich die Musiker von My Sleeping Karma zusammentaten. Auf fünf Studioalben hat das Aschaffenburger Quartett einen kraftvollen New Artrock erschaffen, der durch dezent eingeflochtene indische Elemente einen unverwechselbaren Charakter aufweist. Nun liegt mit „Mela Ananda“ sein erstes Livealbum vor. My Sleeping Karmas bodenständiger Bassist Matte beweist im Gespräch, dass die Band weiterhin fest im Hier und Jetzt, sprich: in Familie und Beruf verwurzelt ist und große Freude an der eigenen Musik hat.
22. März 2017
Pure Pop For Now People , Labelportait
Vielleicht erinnert sich die/der eine oder andere noch an die Frankfurter Band S/T, die seit Mitte der 1990er Jahre und vor allem in den 2000er Jahren unzählige Alben im Bereich des Neokrautrocks, Psychedelic und Post Wave veröffentlicht haben. Leider blieb dem Duo Martin Brauner (Gitarre, Gesang) und Joachim Gaertner (Keyboards) die Anerkennung und Aufmerksamkeit verwehrt, die sie für ihren überaus originellen Do-It-Yourself-Charme, ihre überbordende Kreativität – die nicht nur die musikalische Seite sondern auch das Artwork und die Verpackung betrifft – und auch ihre humoristischen Charakter verdient gehabt hätten.
22. März 2017
Deep Purple
Als Deep Purple 1993 – damals noch mit Ritchie Blackmore und Jon Lord – eines ihrer schwächeren Alben unter dem programmatischen Titel „The Battle Rages On“ veröffentlichten, dachte die ganze Welt, dass sich die alten Herren da verhoben hatten. Vierundzwanzig Jahre später trifft dieses Motto auf die neue Platte „Infinite“ zu wie auf keine andere seitdem. Und ausgerechnet diese soll nun ihre letzte sein. Wir sprachen mit Airey, Glover, Morse und Paice sowie mit Produzent Bob Ezrin über das neue Kapitel – den möglichen Epilog – in der langen Karriere der Hardrockgranden.
22. März 2017
Brain Records , Krautrock , Labelportrait
Die jüngst veröffentlichte Acht-CD-Box „Cerebral Sounds Of Brain Records 1972-1979“ ist eine eindrucksvolle Werkschau und Demonstration der Leistungsstärke des ehemaligen deutschen Labels Brain. Es war die Heimat von Grobschnitt, Klaus Schulze, Jane, Neu!, Novalis und weiteren deutschen Musikern und gleichzeitig eine der Brutstätten des Krautrock. eclipsed lässt Geschichte und Geschicke von Brain Revue passieren.
22. März 2017
The Doors
Fünfzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung hat das Debütalbum der Doors nichts von seiner Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, es ist und bleibt eines der vielseitigsten und innovativsten Epen, die die Rockmusik kennt. Jetzt erscheint es neu als Drei-CD/LP-Box, die nicht nur für Hardcore-Fans interessant ist. Wir drehen mit John Densmore und Robby Krieger die Zeit zurück, auf August 1966 und Januar 1967, als dieses unerhörte Fanal entstanden und erschienen ist.
22. März 2017
Yes
Will Romanos Buch „Close To The Edge – How Yes’s Masterpiece Defined Prog Rock“ beleuchtet die Entstehungsgeschichte des 1972 erschienenen Progklassikers aus verschiedenen Perspektiven. Dabei thematisiert der Autor die frühe Bandgeschichte, die Studiosessions, das Artwork, die Liveumsetzung und nicht zuletzt auch den Einfluss auf andere Bands. Zur Veröffentlichung präsentieren wir einen Auszug aus der dreihundertseitigen Arbeit, in dem es vor allem um die Disposition Jon Andersons – als Ursprung der esoterischen Ausrichtung des Albums – geht. Im Anschluss folgt ein Interview mit dem Autor, der bei der Recherche- und Schreibarbeit seine Grenzen auslotete.