Aktuelle News

OZRIC TENTACLES - Zeit ausserhalb der Zeit

Da ist es: „Harmonic Mind“, das neue Album der Ozric Tentacles. Es ist das 17. der Space ’n’ Psych-Institution. Die Fans wird es freuen: Stilistisch bleiben sich die Briten treu. Die Fans wird ebenfalls freuen: Die Band ist stets im Wandel. Ozric-Mastermind Ed Wynne gibt Auskunft über das Album, seinen Sohn Silas Neptune und sein Selbstverständnis als Gitarrist.

PETER HAMMILL - Sag niemals nie

2017 erschien Peter Hammills letztes Solo-Studioalbum mit eigenen Songs, „From The Trees“. In den letzten Jahren widmete er sich verstärkt der Pflege seines Backkatalogs. Nun veröffentlicht er sein neues Werk „Tears In Time“. Die lange Albumpause ist für einen Musiker, der zuvor bekannt für seinen beträchtlichen Output war, mehr als ungewöhnlich – zumal man Hammill seine bald 78 Jahre zwar äußerlich deutlich ansieht, seine Energie aber ungebrochen scheint. Wir sprachen mit ihm über das Album sowie diverse andere Themen aus seinem Musikkosmos.

eclipsed: Warum mussten wir so lange auf neue Musik von dir warten? Von Ende der 1960er bis Mitte der 2010er Jahre hast du permanent neues Material veröffentlicht. 

QUEENS OF THE STONE AGE - Musikalisches Wabi-Sabi

Wenn das Leben in Scherben liegt, hat man im Grunde nur zwei Optionen: entweder daran verzweifeln oder alles zusammenkehren, neu zusammensetzen und von vorn beginnen. Die Japaner haben daraus eine Kunstform gemacht: Kintsugi – Josh Homme ein bemerkenswertes neues Album: „Perfecth“. Dahinter verbirgt sich musikalische Katharsis – und einiges mehr.

THE PINEAPPLE THIEF - Zurück zum Ethos der 70er Jahre

Noch nicht mal ein halbes Jahr ist es her, dass Bruce Soords überzeugendes Soloalbum „Ghosts In The Park“ erschienen ist – und schon steht der Musiker mit seiner Band The Pineapple Thief in den Startlöchern. „Far And Wide“ heißt das neue Werk, welches das Quartett aufgenommen hat, zu dem auch Wunder-Schlagzeuger Gavin Harrison weiterhin zählt. Wir trafen Soord zu einem Zoom-Interview der etwas anderen Art.

GRETA VAN FLEET - Neues aus dem Clubhaus

Drei Jahre nach „Starcatcher“ greifen GRETA VAN FLEET tatsächlich nach den Sternen: Ihr viertes Studioalbum „Palace For The People“ ist ein echtes Manifest – und eine Abgrenzung von den leidigen Led-Zeppelin-Vergleichen der Vergangenheit. Mittel zum Zweck: breite Instrumentierung, frische Einflüsse und geballter Eskapismus. Eine Mischung, die in der bandeigenen Holzhütte entstanden ist.

THE OCEAN - Aufbruch ins Unbekannte

Als 2024 die Besetzung des Berliner Postmetal-Kollektivs zerbrach, hätte es auch das Ende bedeuten können. Doch statt aufzugeben, formierte Gitarrist und Mastermind Robin Staps The Ocean radikal um, mit zwei Stimmen und einem künstlerischen Forschungsdrang. Und so gleicht das zwölfte Album „Solaris“ fast einem Erstlingswerk.

Es ist einer der letzten Tage des Jahres mit T-Shirt-Wetter. Robin Staps sitzt an diesem Spätsommerabend auf seiner Dachterrasse in Berlin, um die letzten Sonnenstrahlen nach einem arbeitsreichen Tag im Keller zu genießen. Es liegen ereignisreiche Monate hinter dem Musiker und Chef von Pelagic Records. Vor zwei Jahren, kurz nach Veröffentlichung des Albums „Holocene“, vaporisierte sich seine Band The Ocean quasi in voller Fahrt. Gleich drei Mitglieder gingen ab, darunter Loïc Rossetti, dessen variable Stimme seit 2009 den Postmetal prägte und der zu Staps’ ältesten kreativen Partnern gehörte. 

LESOIR - Die Zukunft beginnt jetzt!

Nach ihrem viel gelobten 2024er Werk „Push Back The Horizon“ legen Lesoir ihr nunmehr siebtes Album vor. Mit ihm widmet sich der 2009 im niederländischen Maastricht gegründete Fünfer den großen Problemen dieser Welt. Das übermächtig Erscheinende soll dabei aufs Persönliche heruntergebrochen werden, um das Ins-Handeln-Kommen zu erleichtern. Wie man dies konkret gestaltete, welche Musikstile das Quintett diesmal bevorzugt hat, und wie Wolodymyr Selenskyj oder die Gaia-Theorie zu Song-Themen wurden, haben Maartje Meessen (Gesang, Klavier, Flöte, Gitarre) und Ingo Dassen (Gitarre) im Interview verraten.

eclipsed: Ihr habt einen schönen Titel für euer Album gewählt. Was genau wollt ihr damit ausdrücken?

UNCLE ACID & THE DEADBEATS - Der perfekte „dreckige“ Sound

Mit „Shapes Of Midnight“ melden sich Uncle Acid & The Deadbeats zurück. Das Album wurde in den Abbey Road Studios komplett auf analogem Band aufgenommen. Wir sprachen mit Kopf und Songschreiber Kevin Starr über Edgar Allan Poe, „dreckige“ Produktionen und darüber, wie ein Song im besten Sinne aus dem Ruder läuft.

eclipsed: Nach dem großartigen, an Giallo-Filme erinnernden Flair von „Nell ’Ora Blu“ schlagt ihr mit dem neuen Album nun einen ganz anderen erzählerischen Weg ein. Wie kam es dazu, dass ausgerechnet Edgar Allan Poe den konzeptionellen Rahmen lieferte?