THE DEAR HUNTER - Musikalische Selbstrettung
Seit jeher zieht es Casey Crescenzo zu großen Geschichten. Mit The Dear Hunter, dem Sextett, das er 2005 als Nebenprojekt ins Leben rief, realisiert er vielschichtige, mehrere Alben umfassende Konzepte. Seit 2021 durchkreuzt die Formation aus Rhode Island musikalisch den Weltraum: Der Zyklus „The Indigo Child“ spielt in einem fremden Universum, in dem die Protagonisten nach dem titelgebenden Kind suchen – teils Messias-Odyssee, teils steampunkiger Spaß.
Im Zentrum von „Sunya“, dem aktuellsten Kapitel der Saga, steht ein Wissenschaftler, der sich auf eine spirituelle Reise begibt. Crescenzo spoilert: „Auf ihn wartet kein Messias. Die Idee ist also, dass wir versuchen sollten, uns selbst zu retten, denn sonst macht es keiner.“ Im Interview geben Crescenzo und Bassist Nick Sollecito ein paar Tipps, wie die musikalische Selbstrettung funktioniert.


