DIE REVOLUTION DER ELEKTRONIKER
1976 war für die damals neuartige Synthesizer-Musik ein wichtiges Jahr. Die Berliner Schule um Tangerine Dream und Klaus Schulze hatte ihren Sound mit „Stratosfear“ und „Moondawn“ bereits voll ausformuliert und Kraftwerk sich vom Krautrock früherer Tage zu zukunftweisendem Elektro-Pop entwickelt. Space-Musik fand in „Albedo 0.39“ von Vangelis einen Dreh- und Angelpunkt, und mit „Oxygène“ vom französischen Jungstar Jean-Michel Jarre wurde elektronische Musik (kurz: EM) erstmals vom Nischenprodukt zum Pop-Massenphänomen. Wir werfen einen Blick darauf, wie sich die EM der fließenden Synthesizer-Teppiche zur Musik der Zukunft für Elektro-Stile sowie kommende Generationen von DJs und Ravern entfalten konnte, haben exklusiv mit Ex-Tangerine-Dream-Mitglied Peter Baumann gesprochen und würdigen Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter zum 80. Geburtstag wie auch die frühe Pionierin Wendy Carlos.


