TELEGRAPH feiern den atmosphärischen Artrock der 70er
Das israelische Quartett Telegraph sorgte 2018 mit seinem Debütalbum „MIR“ für Aufsehen, weil es mit ihm die Sound-Ästhetik der britischen Sphären-Progger Camel wiederauferstehen ließ. Nun legt die Band nach: „Topography Of Mind“ geht in dieselbe Richtung, verschiebt den Fokus aber hin zu komplexeren Songstrukturen. Statt songorientierter Tracks servieren Eze Sakson (keys), Tal Rubinstein (g, voc), Liran Herrnstadt (b, voc) und Avi Barak (dr, fl) vier Nummern um die elf Spielminuten. Auch wenn es mit diesen bisweilen in musikalische Irrgärten à la Änglagård geht, steht eine entspannte, verträumte Atmosphäre stets klar im Vordergrund. „Topography Of Mind“ ist ein Konzeptalbum auf zwei Ebenen.


