Nach längerer Pause meldet sich Ausnahme-Gitarrist Eric Johnson live in Europa zurück. Im Zuge seiner „Texaphonic“-Tour präsentiert er seinen Fusion-Mix im Rahmen einer exklusiven Show am 20.07.2026 im Colos-Saal in Aschaffenburg.
eclipsed: Eric, nach längerer Zeit verschlägt es dich endlich wieder nach Europa. Im Rahmen deiner „Texaphonic“-Tour spielst du auch eine Show in Aschaffenburg. Was bedeutet der Titel „Texaphonic“ für dich im Zusammenhang mit dieser Tour?
Eric Johnson: Wir haben schlicht nach einem passenden Titel gesucht, der nicht schon urheberrechtlich vergeben ist. Alles, was uns zunächst einfiel, war bereits vergeben. Am Ende dachten wir, es sollte etwas mit Texas und Sound zu tun haben – so entstand die Wortschöpfung „Texaphonic“.
Bismut – das sind Gitarrist Nik Linders, Schlagzeuger Peter Dragt und Bassist Huibert der Weduwen – feiern 2026 ihr zehnjähriges Jubiläum. Drei Alben standen bislang auf der Habenseite: „Schwerpunkt“ (2018), „Retrocausality“ (2020) und „Ausdauer“ (2023), allesamt mit Jams und Improvisation im Proberaum eingespielt, allesamt ein Mix aus Heavy Psych, Doom, Stoner und Prog. In dieselbe Richtung stößt nun auch das neue Werk „Matsutake“ vor. Über die Hintergründe sprach eclipsed im Zoom-Interview mit den drei Musikern.
eclipsed: Glückwunsch zu eurem neuen Album „Matsutake“. Wann habt ihr angefangen, an dem neuen Werk zu arbeiten? Wie lange hat es gedauert?
Als das kanadische Trio 1976 ins Studio ging, um sein viertes Album aufzunehmen, sprach kaum etwas für einen Erfolg. Die Band war emotional ausgelaugt, die Plattenfirma erwartete hardrockige Hits. Doch statt sich mit dem Rücken zur Wand den kommerziellen Erwartungen zu beugen, kreierten Rush mit "2112" ein Sci-Fi-Konzeptwerk, mit dem sie zu sich selbst fanden. Zum 50. Jubiläum blicken wir zurück auf die richtungsweisendste Platte der HeavyProgger – und wagen einen Ausblick auf die Reunion und die bevorstehende Tour mit exklusiven Interviews mit Geddy Lee und der neuen Drummerin Anika Nilles.
Man wird nur einmal 80. Wenn man eine Lebensleistung wie der musikalische Erfinder Robert Fripp im Kontobuch hat, ist dieser runde Geburtstag freilich kein Zielpunkt, sondern eine Wendemarke, an der im besten Fall neue Herausforderungen winken. Welche das sein werden, weiß man bei jemandem wie Fripp nie. Denn wenn wir etwas aus seiner langen Laufbahn gelernt haben, dann, dass er in jeder Hinsicht unberechenbar ist.
Man mag es kaum glauben, aber der ewig jugendliche Marillion-Frontmann Steve Hogarth feiert am 14. Mai seinen 70. Geburtstag – und begibt sich auch gleich mit der Band auf große Tournee. Als Nachfolger der Ikone Fish hatte er es nie leicht; bis heute spaltet er Teile der Marillion-Fans in zwei Lager. Dass er allerdings entscheidend dazu beigetragen hat, Marillion zu einer neuen Identität zu verhelfen, die sie bis heute prägt und ohne die die Gruppe wohl kaum überlebt hätte, wird bei diesen Diskussionen gern übersehen. eclipsed begeht den runden Geburtstag mit einem launigen Gespräch mit dem Sänger über die Band, die sein Leben veränderte und nachhaltig prägte.
eclipsed: Steve, du wirst jetzt 70 Jahre alt, wie fühlst du dich dabei?
Steve Hogarth: Hast du 17 gesagt? Das freut mich sehr…
eclipsed: Du trägst ja auch seit kurzem deine Haare stolz ergraut…
Seit über 40 Jahren sind IQ eine der treibenden Kräfte der progressiven Musik. Die Band zeichnet dabei in erster Linie der Mut zur ständigen Weiterentwicklung aus, ohne dass sie jemals ihren im Neoprog verwurzelten Sound über Bord geworfen hätte. Im Rahmen von zwölf regulären Studioalben sowie dem einen oder anderen Nebenwerk haben sich in diesen über vier Jahrzehnten Dutzende wunderbare Songs angesammelt, die eclipsed mit einem exklusiven Ranking würdigen möchte. Hierfür hat unsere Redaktion über dem opulenten Gesamtwerk der Band gebrütet, darüber hinaus haben wir aber auch die Band selbst und nicht zuletzt auch die eclipsed-Leser zu ihren Favoriten befragt.
Er ist wieder da. Nachdem er viele Jahre in seiner eigenen Warteschleife festzuhängen schien, ist Pat Metheny endlich wieder das gelungen, was man von ihm erwartet: ein Album, welches das Prädikat „Pat Metheny“ verdient. „Side-Eye lll+“ ist Pat Methenys beste Platte seit „The Way Up“, und die liegt immerhin schon 21 Jahre zurück.