Aktuelle News

The Art Of Sysyphus Vol. 94

CALIGULAʼS HORSE - Song For No One (7:42)
Album: In Contact (2017)
Label/Vertrieb: InsideOut/Sony
www.caligulashorse.com

Die australischen Modern Progger/Progmetaller CALIGULAʼS HORSE haben stets ein feines Gespür für den jeweiligen Song, egal ob er an der Acht-Minuten-Grenze vorbeischrammt oder sich im kompakt verdichteten Radioformat präsentiert. Flüssig-vertracktes Monumental-Riffing und Gänsehaut-Melodien sind in jedem Fall garantiert.

KADAVAR - Die Baby Die (4:17)
Album: Rough Times (2017)
Label/Vertrieb: Nuclear Blast/Warner
www.kadavar.com

STEVEN WILSON - Das Popintermezzo

Das Entsetzen war groß: Im Vorfeld seines fünften Soloalbums verkündete Steven Wilson, nicht länger der ungekrönte König des Prog sein zu wollen, sondern, mit fast fünfzig, echte Popstarambitionen zu haben. Und tatsächlich ist „To The Bone“ das bislang kommerziellste und radiofreundlichste Werk seiner Karriere. Nur, dies ist lediglich ein Intermezzo, ein Zwischenspiel, wie das Multitalent beim Ortstermin im heimischen Hemel Hempstead preisgibt.

FAIRPORT CONVENTION - Zehn Jahre kreativer Widerstand

Fairport Convention haben durchgehalten. Ihr Lohn: 2017 feiern sie ihr 50-jähriges Bestehen. Die Folkrockpioniere haben im Laufe ihrer langen Karriere neben großen Erfolgen nicht wenige Rückschläge hinnehmen müssen. Aber sie sind noch da und musikalisch lebendig wie zu ihren Anfangsjahren. Anlässlich ihres Jubiläums ist jetzt die opulente Box „Come All Ye: The First 10 Years“ herausgekommen, die die Hochzeit der Gruppe, die Jahre 1967 bis 1977, dokumentiert.

ELOY - Schwerter, Schlachten und Scheiterhaufen

Immer wieder ließen sich Künstler von der Gestalt Jeanne d’Arcs inspirieren. Auch Frank Bornemann ist fasziniert von Frankreichs Nationalheiliger. Eloys Strippenzieher will mit dem zweiteiligen Werk „The Vision, The Sword And The Pyre“ laut eigenem Bekunden die ganze Wahrheit über die Jungfrau von Orléans erzählen. eclipsed traf sich zu einer aufschlussreichen Geschichtsstunde mit dem Musiker und Produzenten.

THE DREAM SYNDICATE - Neustart im psychedelischen Jazz

Wer kann sich noch an The Dream Syndicate erinnern? Richtig, die nächste Reunion steht an. Die US-amerikanische Band um den charismatischen Meister des provokanten Understatements, Steve Wynn, hat sich auf ihrem neuen Album „How Did I Find Myself Here?“ jedoch etwas Besonderes vorgenommen, nämlich noch mal komplett bei null anzufangen.

THE TANGENT - Anschlag auf den Elfenbeinturm

„Die Welt hat sich verändert, aber nicht die Band“, ist die beinahe trotzige Devise, mit der The Tangent ihr neues, zehntes Studioalbum „The Slow Rust Of Forgotten Machinery“ bewerben. Und weil dem so ist, sind die Engländer eben auch ihren Progwurzeln treu geblieben. Aber inhaltlich äußert sich das Sextett um Mastermind Andy Tillison politisch wie niemals zuvor.