Aktuelle News

DAILY THOMPSON verraten Details aus dem Maschinenraum der Band

Mit ihrem neuen Album „Glue“ liefern Daily Thompson einmal mehr den Beweis, dass waschechter 90s-Alternative-Rock auch „made in Germany“ bestens funktioniert. Aufgenommen wurde erneut in Seattle, gemeinsam mit Produzent Tony Reed (Pentagram, Mos Generator), der diesmal noch tiefer ins Songwriting eingebunden war. Sängerin und Bassisten Mercedes „Mephi“ Lalakakis erzählt im Gespräch, warum die Band weiterhin auf Live-Feeling im Studio setzt, wie der Song „Chains“ zum echten Bandprojekt wurde – und was das Coverfoto mit Aberdeen, der Heimatstadt von Kurt Cobain, zu tun hat.

eclipsed: Mephi, ihr habt euer aktuelles Album wieder in Seattle gemeinsam mit Produzent Tony Reed aufgenommen. Die Kombination hat ja auch schon bei euren vergangenen Platten gut funktioniert. War das ein bewusster Move, wieder mit ihm gemeinsame Sache zu machen?

Die jungen Retrorocker CRIMSON ROOTS wollen sich als starke Live-Band etablieren

Crimson Roots, 2025 gegründet, sind eine junge spannende Retrorock-Band, die mit dem Konzeptalbum „Open Roads“ ihr Debüt vorgelegt hat. Sängerin Ina Salaj und Leadgitarrist Kristi Dhimitri kommen aus Albanien, haben ihre Studien-Zelte aber in Nürnberg/Erlangen aufgeschlagen. Die Band dringt zunehmend über den regionalen fränkischen Raum hinaus. Wir haben die Sängerin und den Gitarristen zu ihren Live-Auftritten und Ambitionen, aber auch zu einem weiteren Album sowie einem ganz bestimmten legendären Song der Rockgeschichte, den Crimson Roots live als Zugabe spielen, befragt.

eclipsed: Ihr seid eine junge Band, die bisher erst ein Album veröffentlicht hat: Wann und wo fand euer erster Auftritt statt, und wie erinnert ihr euch daran?

VIBRAVOID - Der „Doktor“ gibt den Ton an

Vibravoid sind ohne Zweifel die umtriebigste Psychedelic-Band der hiesigen Szene. Seit ihren Anfängen Ende der 80er Jahre verströmt die Düsseldorfer Band um Mastermind Christian „Doktor“ Koch die DNA des Spät-60er-Psychedelic, so auch auf dem neuen Album „A Reason For Now“. Doch dieses Album kommt nicht allein, denn Vibravoid haben noch mehr im Köcher: ein Buch und einen Film.

DIE REVOLUTION DER ELEKTRONIKER

1976 war für die damals neuartige Synthesizer-Musik ein wichtiges Jahr. Die Berliner Schule um Tangerine Dream und Klaus Schulze hatte ihren Sound mit „Stratosfear“ und „Moondawn“ bereits voll ausformuliert und Kraftwerk sich vom Krautrock früherer Tage zu zukunftweisendem Elektro-Pop entwickelt. Space-Musik fand in „Albedo 0.39“ von Vangelis einen Dreh- und Angelpunkt, und mit „Oxygène“ vom französischen Jungstar Jean-Michel Jarre wurde elektronische Musik (kurz: EM) erstmals vom Nischenprodukt zum Pop-Massenphänomen. Wir werfen einen Blick darauf, wie sich die EM der fließenden Synthesizer-Teppiche zur Musik der Zukunft für Elektro-Stile sowie kommende Generationen von DJs und Ravern entfalten konnte, haben exklusiv mit Ex-Tangerine-Dream-Mitglied Peter Baumann gesprochen und würdigen Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter zum 80. Geburtstag wie auch die frühe Pionierin Wendy Carlos.

HACKETT & ROTHERY - Die alten Männer und das Meer

Dass sich Steve Hackett und Steve Rothery für ein gemeinsames Projekt zusammentaten, überrascht kaum. Spannend ist, was die beiden legendären Gitarristen daraus gemacht haben. Aus ihrer Kooperation entstand keine neue Supergroup. Ihr Album „The Roaring Waves“ vereint das Beste aus beiden Welten – ohne Ego-Trips und ohne Wettkampfdenken. Im Gespräch mit eclipsed erklären sie, dass sie eine gemeinsame Vision verfolgen: Sie wollen Musik schreiben, die wie ein Soundtrack wirkt. 

ARTHUR BROWN - Späte Heimkehr

Seit Jahrzehnten zählt Arthur Brown zur kleinen Gruppe der einzigartigen, unverwechselbaren Persönlichkeiten der Rockmusik. Der Sänger und Performer galt früh als Visionär, erfand mit „Fire“ das Shock-Rock-Genre. Nun legt er mit „Nature“ erneut ein Album vor, das Geschichte schreiben könnte. Seine 84 Jahre merkt man dem Musiker nicht an. Am Telefon sprudelt Arthur Brown fast über vor Begeisterung: „Seit Jahren habe ich mich gefragt, wie wohl das letzte Kapitel meiner Reise aussehen könnte. Claire und ich dachten anfangs daran, uns in den USA einen Alterssitz zu suchen. Doch dann lief alles ganz anders: Wir landeten zu unserer Überraschung in North Yorkshire im Norden Englands. An diesem Ort, an dem ich schon als Kind durch die Felder lief und mich sehr verbunden mit der Natur fühlte, haben wir nun unser Zuhause gefunden.“

GENTLE GIANT - Keiner werfe den ersten Stein

1973 erschien mit „In A Glass House“ eines der bahnbrechenden Alben des Prog, das auch für seine Schöpfer, die britische Band Gentle Giant, ein Schwellenwerk war, das sie in eine damals noch ungewisse Zukunft katapultierte. Frontmann Derek Shulman empfängt uns via Zoom in seinem Arbeitszimmer und ist, wie sich herausstellen wird, mehr als begeistert, über ein Album zu sprechen, das er lange vermieden hat zu hören, aber nun zu den Glanzlichtern seiner Karriere mit Gentle Giant zählt.