Anstatt die eigenen vier Wände anzustarren, entfliehen KADAVAR lieber in spacige Weiten
Reiseverbote, Konzertabsagen – die Corona-Krise erwischte viele Bands und Veranstalter eiskalt. Auch die Berliner Stoner Rocker können ein Lied davon singen, denn eigentlich wären sie im Frühjahr auf Welttournee gewesen. Wie aus den Erfahrungen des Lockdowns ein ungeplantes Album mit ungewohnt ruhigen Tönen entstand, erzählt Gitarrist und Sänger Christoph „Lupus“ Lindemann.
eclipsed: Kann man euer neues Album „The Isolation Tapes“ als eine Art Tondokument eurer Zwangspause betrachten?
Lupus: Genau. Wir befanden uns mitten in einer großen Tour, als es dann am 18. März plötzlich für alle vorbei war. Wir mussten abbrechen, sind aus Frankreich zurück nach Berlin, und da war uns dann relativ schnell langweilig. Kurz vor dem Lockdown haben wir noch ein Stream-Konzert gemacht, der Opener „The Lonely Child“ stammt da her. Und die Idee, einfach weiter zusammen Musik zu machen.