Aktuelle News

IHLO - So fern und doch so nah

Knapp neun Autostunden liegen zwischen Birmingham in Mittelengland und Aberdeen im Nordosten Schottlands, den Wohnorten von Phil Monro und Andy Robison. Trotz der großen Distanz hielten die beiden Köpfe der Progmetaller von Ihlo ihre Band über Jahre am Leben und haben nun mit „Legacy“ ihr zweites Album am Start. Die Geschichte einer kreativen Fernbeziehung.

FIRMAMENT - Das Metal-Duo der trickreichen Geschwister

Hört man das neue – zweite – Album der US-Band Firmament, fühlt man sich gelegentlich an das Londoner Progmetaller-Sextett Haken erinnert: komplexe Kompositionen, virtuose Saiten-Beiträge, trick- und einfallsreiche Drums. Dass dies alles allein von den Brüdern Eric und Brandon Carbenia bewerkstelligt wurde, ist kaum zu glauben. Die beiden haben jedoch aus der Not eine Tugend gemacht und zeigen sich pragmatisch und trickreich. Wie sie zum Duo wurden, was es mit dem Bandnamen und dem Konzept des aktuellen Werks „A New World If You Can Take It“ auf sich hat (samt ausgedehnter Ausflüge in Esoterik und Kosmologie), und auf welch ungewöhnliche und pragmatische Weise die beiden kollaborieren, offenbart Eric Carbenia im Interview. 

eclipsed: Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen? Was wollt ihr mit ihm ausdrücken?

SUBLUNAR - Stillstand ist nicht der Tod

Sechs Jahre nach ihrem Debüt melden sich SubLunar mit dem neuen Album „A Random Moment Of Stillness“ zurück. Darauf beschäftigen sich die polnischen Art-Progger mit der Idee der absoluten Ruhe in Zeiten des Tumults. Sänger Łukasz Dumara spricht sogar von „stoischer Depression“. Trotzdem blickt er nicht hoffnungslos in die Zukunft. Warum, erzählt er im Interview — und auch, wie er zum unverhofften Frontmann der Band wurde.

eclipsed: Hallo Łukasz, vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns nimmst. Wir leben gerade in einer schwierigen Phase, zwischen Kriegen, Pandemien und politischen Unruhen. Wie erlebst du diese Dinge, vor allem als Künstler und Musiker?

BIOSCOPE - Filmische Klanglandschaften

Es ist ein überraschendes Joint Venture, bei dem Marillions Gitarrenheld Steve Rothery und Synthie-Zauberer Thorsten Quaeschning von Tangerine Dream gemeinsame Sache machen. Mit „Gentō“ liegt das Debüt dieses außergewöhnlichen Projektes vor. Wir sprechen mit Rothery und Quaeschning über das Konzept, den Sound und den filmischen Charakter des Albums sowie LiveAuftritte und die weitere Zukunft.

Wie KROKODIL bereits Ende der 60er Jahre die Schweizer Musikszene aufmischten

Die Schweiz stellt auf der Landkarte der jüngeren Musikgeschichte einen weißen Fleck dar. Klar, Krokus und Gotthard brachten es zu internationalem Ruhm, aber nur wenige Insider wissen mehr über das kreative Treiben im kleinen „Ländle“. Toad und Spot standen für ideenreichen Bluesrock, bei Deaf stand Psychedelia auf der Menükarte, aber auch Ertlif, Kedama, Alpha Omega und die Rumple Stiltzken Comune veröffentlichten spannende Alben. Der unumstrittene Überflieger waren aber Krokodil mit ihrem psychedelisch angehauchten progressiven Bluesrock. Der sympathische Düde Dürst, Drummer, Manager, „Bandpsychiater“ und Mastermind, begann schon 1962 seine Karriere: „Ich spielte zuerst in kleineren Bands und danach bei den Les Sauterelles, die man schnell als die ‚Swiss Beatles‘ bezeichnete. Wir waren schon damals international unterwegs, veröffentlichten zahlreiche Songs und sind nach der Reunion ab den Nullerjahren sieben Mal im Rahmen der ‚Beatleweek‘ in Liverpool aufgetreten.“ 

Auf dem neusten HELLOWEEN-Werk wird einmal mehr das Positive betont

„Halb Spanien ist hier, auf dem Festland hältst du es bei den Temperaturen gerade nicht aus“, erzählt Andi Deris, der sich zum Zoom-Interview standesgemäß mit Zigarre in der Hand aus seinem Haus auf Teneriffa meldet. Dort befindet sich auch sein Studio, in das er sich momentan ab und an zurückzieht. Schließlich muss der Sänger sich langsam auf die Welttournee zum neuen Album „Giants & Monsters“ vorbereiten, die im Oktober beginnt.

eclipsed: Gratulation, eure ersten Konzerte sind bereits ausverkauft!

Andi Deris: Das ist unfassbar! Sogar die großen Hallen – nach ein paar Tagen waren die voll. Da erwartest du einen Anruf, so nach dem Motto „Ah, das war ein Fehler…“ (lacht) Aber nein, es scheint tatsächlich so zu sein.

eclipsed: „Giants & Monsters“ wurde mit dem bewährten Personal in den bewährten Studios aufgenommen, richtig?

Mit „Twenty Times Colder“ feiern HARTMANN ihr 20-jähriges Bestehen

Es war sozusagen ein „Just-In-Time-Interview“: Der Tag des Gesprächs mit Oliver Hartmann ist gleichzeitig der Tag, an dem der finale Mix von „Twenty Times Colder“ fertiggestellt wird. Über das brandneue Werk weiß der Sänger, Songwriter, Gitarrist und Produzent ebenso zu erzählen wie über die Veränderungen im Musikgeschäft allgemein.

eclipsed: Den Temperaturen zufolge sind die letzten Jahre nicht kälter geworden. Auf was bezieht sich das „Colder“ im Albumtitel dann?

Oliver Hartmann: (lacht) Ja, das stimmt. Der Titel ist vor dem Hintergrund des Jubiläums einerseits eine Anspielung auf das erste Hartmann-Album „Out In The Cold“ von 2005, andererseits aber auch eine etwas augenzwinkernde Anspielung auf das gesamte Musikgeschäft. Das war nie einfach, aber es hat sich in den letzten Jahren durch die Digitalisierung mit all ihren Folgen natürlich nicht verbessert. Es wird immer schwieriger.

ROBERT JON & THE WRECK begeistern mit dem neuen Album

Das jüngste Studioalbum der gefeierten Band um Bandleader und Frontmann Robert Jon Burrison ist nach „Ride Into The Light“ und „Red Moon Rising“ bereits der vierte Longplayer, der auf Joe Bonamassas Journeyman-Label erscheint und erneut die hohe Spielklasse der Kalifornier druckvoll zu Gehör bringt. Kurz vor Schluss ihrer Europa-Tour sprachen wir mit Burrison über die jüngsten Aktivitäten seiner Band und seine Einschätzung des vom legendären Dave Cobb produzierten neuen Albums „Heartbreaks & Last Goodbyes“.

eclipsed: Nach eurem letzten Longplayer „Red Moon Rising“, auf dem ihr den Southern-Rock-Sound von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers mithilfe von Produzent Kevin Shirley perfekt in die Gegenwart transformiert habt, ist es euch nun gelungen, mit „Heartbreaks & Last Goodbyes“ noch einen draufzusetzen. Liegt das an eurem neuen Produzenten?