SPOCK’S BEARD - Ende der Umbauarbeiten

Zwanzig Jahre nach Veröffentlichung ihres Debütwerks „The Light“ sind die US-amerikanischen Sonnenschein-Progger Spock’s Beard immer noch gut im Geschäft. Den Ausstieg von Frontmann Neal Morse und seines Nachfolgers Nick D’Virgilio hat die Band inzwischen endgültig verkraftet und kompensiert – was gerade auch auf dem aktuellen Studioalbum „The Oblivion Particle“ deutlich wird.

RIVERSIDE - Zurück aus der Midlife-Crisis

Mit ihrem sechsten Album „Love, Fear And The Time Machine“ untermauern Riverside ihre Ausnahmestellung in der heutigen Prog-Landschaft. Ihrem einzigartig melancholischen Stil fügt das polnische Quartett nun auch Pop-Elemente der Achtzigerjahre hinzu und wirkt daher gleichermaßen spannend, geheimnisvoll und vertraut.

SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR - Fetischisten in eigener Sache

Seven Steps To The Green Door zeigen auch auf ihrem vierten Studioalbum „Fetish“, dass sie zu den verlässlichsten deutschen Lieferanten in Sachen anspruchsvoller Progkost zählen. Dank der Hinzunahme von Flaming Rows Martin Schnella hat die Band nach ihrem vielgelobten Vorgängerwerk „The ? Book“ wieder einen qualitativen Sprung nach vorn gemacht.

ROBERT CRAY - Der Überredungskünstler

Wenn das kein Grund zum Feiern für Robert Cray, einen der wichtigsten Bluesrocker der Jetztzeit, ist: Auf „4 Nights Of 40 Years Live“ glänzt der Gitarrengroßmeister mit allen Fertigkeiten, die er sich in über 40 Bühnenjahren draufgeschafft hat. Und beweist so eindrucksvoll, dass er nicht mehr länger im Schatten seiner Förderer und Freunde Albert Collins und Eric Clapton steht.

THE DOORS - Das ungeliebte Doppel

Jim Morrison war tot, die Doors noch nicht. Die drei Musiker veröffentlichten ohne ihren exzentrischen Frontmann Anfang der Siebzigerjahre die Platten „Other Voices“ und „Full Circle“. Diese galten seitdem Fans und vor allem Kritikern als zu vernachlässigende Größe. Jetzt erfahren sie die späte Rehabilitierung in Form ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung auf CD.

GRAVEYARD - Drei-Kronen-Rock der Heavy-Regenten

Schweden gilt als der Flecken in Europa, in dem der Heavy Rock der Sechziger- und Siebzigerjahre heutzutage am kompetentesten und authentischsten dargeboten wird. Unzählige Gruppen in dem Bereich erheben im Drei-Kronen-Land den Anspruch aufs Zepter. Spätestens nachdem Graveyard jetzt das Album „Innocence & Decadence“ vorgelegt haben, wird die Konkurrenz jedoch ins zweite Glied zurücktreten müssen.

„ROCK’N’ROLL-KRIEG“ VIETNAM - This is the End

Vor 40 Jahren endete der Vietnamkrieg, auch als der Rock’n’Roll-Krieg“ bezeichnet. Er beeinflusste unzählige Bands, und deren Musik beeinflusste die Krieger. Die Proteste gegen den Krieg führten in die goldene Ära der Rockmusik und zu Woodstock. Während das im Westen bis heute nachwirkt, sieht das im ehemaligen Kriegsland Vietnam ganz anders aus. eclipsed berichtet aus Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi.

Vergangenheitsbewältigung - Während BLACKMORE’S NIGHT ein neues Album abliefern, warten Ritchies Fans auf seine Rückkehr zum Hardrock

Wenn Ehepaare zusammen eine Band bilden, dann wirke das für Außenstehende oft befremdlich. Und man misstraue instinktiv der Aussage: „Es ist nur gut!“ So die knappe Einschätzung Ritchie Blackmores zum Thema „musikalische Familienunternehmen“, während sich Candice Night detaillierter äußert: „So können wir immer zusammen sein, und wenn Ritchie eine Idee hat, kann er zu mir kommen und sie gleich mit mir ausprobieren.“