Paul Banks’ neue Band MUZZ will keine Supergroup sein

Es ist nicht neu, dass Paul Banks sich neben seiner Band Interpol gern mit einer Reihe von Seitensprüngen vergnügt. Mit seinem neuen Projekt Muzz scheint es ihm jedoch ernst zu sein. Die Gruppe besteht neben Banks aus Drummer Matt Barrick von The Walkman und den Fleet Foxes sowie Gitarrist Josh Kaufman von der Folk-Band Bonny Light Horseman. Alle drei Musiker kennen sich schon lange. Es war eigentlich nie eine Frage, ob sie zusammenkommen, sondern nur, wann das passieren würde.

„Matt Barrick brachte Paul und mich wieder in Kontakt“, erinnert sich Kaufman. „Zumindest auf kreativer Basis. Als Freunde haben wir ohnehin stets in Kontakt gestanden. Aber Matt hat separat mit Paul und mir an verschiedenen Projekten gearbeitet. Das Wort ‚organisch’ wird vielleicht ein wenig überstrapaziert, aber genau so fühlt es sich an, wenn wir drei jetzt etwas Gemeinsames machen.“

SMOKEMASTER - Aus alt mach neu

Smokemaster – das sind fünf junge Kerle aus Köln: TobMaster (Bass), Tobias T (Keys), Lukas (Drums), Björn (Gesang) und Jay (Gitarre) haben es geschafft: Ihr unbetiteltes Debüt ist raus. Sechs Tracks voll mit den Sounds der 60er und 70er Jahre. Stoner Rock meets Psychedelic meets Blues. Alles mit handgemachtem Charme, mit Schweiß, mit Leidenschaft. Im Interview mit eclipsed spricht die Band über die Hintergründe des Albums und der Band selbst.

eclipsed: Ihr seid noch ein unbeschriebenes musikalisches Blatt. Bitte beschreibt, wie und wann ihr euch kennengelernt habt und zusammengekommen seid.

TobMaster: Lukas und ich spielen schon seit etwa fünf Jahren zusammen. Bevor wir Smokemaster gründeten, waren wir gemeinsam bei der Band Cunning Mantrap. Da wir beide vor allem aus persönlichen Gründen die Band verlassen haben, haben wir angefangen an ein paar Ideen, die ich so im Kopf hatte, zu arbeiten...

ALAN J. BOUND - Space Rock zwischen Köln, Hendrix und dem Kosmos

2010 veröffentliche der Kölner Space Rocker Alan J. Bound sein drittes und letztes Studioalbum „Cosmology“, das nun zum 10-jährigen Jubiläum offiziell neu auf den Markt gebracht wird. Es bietet Space Rock pur, randvoll mit Gitarren und außerweltlichen Synthesizern. Der in Köln lebende Bound hatte auch einen prominenten Gast: CAN-Schlagzeuger Jaki Liebezeit. Gegenüber eclipsed erinnert sich Bound an das Album und gibt einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

eclipsed: „Cosmology“ feiert jetzt sein 10-jähriges Jubiläum. Wie ist es zur Neuauflage des Albums gekommen?

Alan J. Bound: Ich bekam die Chance, das Album über Edel zu vertreiben. So kann man die CD bei Saturn und Media Markt bestellen. Davor war die Bestellung nur über Mailorder wie z.B. JFK möglich. Außerdem war es eine gute Gelegenheit an den verstorbenen Jaki zu erinnern.

THE BEATLES SOLO - Von den Fab Four zu vier Einzelkünstlern

Nach dem gescheiterten Versuch, bei den „Get Back“-Sessions das alte Feuer wieder zu entfachen, erlebten die Beatles einen rapiden Auflösungsprozess: Die Risse, die sich bereits beim „White Album“ aufgetan hatten, wurden immer größer. Die Trennung im April 1970 führte dann zunächst einmal zu Chaos: Das kreative Paar Lennon/McCartney war Geschichte, Freundschaften waren zerbrochen, doch zugleich waren die vier Musiker fürs Erste weiter vertraglich aneinander gebunden. Wie ging es für sie weiter? Wie ist ihr Soloschaffen der 70er-Jahre aus heutiger Sicht zu bewerten? eclipsed erzählt die Geschichte des Endes der berühmtesten Band der Welt und eines vielfältigen neuen Anfangs.

RORY GALLAGHER - Zum 25. Todestag des Kult-Gitarristen

Vor 25 Jahren, am 14. Juni 1995, starb Rory Gallagher. Der leidenschaftliche Bluesgitarrist, Sänger und Songschreiber schrieb Rockgeschichte - zunächst mit dem Trio Taste, ab 1971 unter seinem eigenen Namen. Die Karriere des Iren knickte in den Achtzigern ein, weil er seine gesundheitlichen Probleme, hervorgerufen vor allem durch übermäßigen Tablettenkonsum, nicht in den Griff bekam. Als sich die Nachricht vom Tod Rory Gallaghers verbreitete, trauerte eine ganze Nation: Irlands Musiker sind zu Hause Helden und werden weit über ihre Fangemeinde hinaus verehrt, auch wenn sie keine typisch irische Musik spielen.

CALIGULA’S HORSE - Aufstehen, aufeinander zugehen!

Innerhalb von knapp zehn Jahren haben sich Caligula’s Horse aus dem australischen Brisbane in die Progmetal-Oberliga gespielt. Blieb das Debüt „Moments From Ephemeral City“ (2011) noch weitgehend unbeachtet, so kam mit dem 2013er Konzeptalbum „The Tide, The Thief & River’s End“ (seinerzeit unser „Album das Monats“) die Karriere des Quintetts allmählich ins Rollen. Nach dem Wechsel zum InsideOut-Label folgten mit „Bloom“ (2015) und „In Contact“ (2017) zwei breitenwirksamere Alben. Das aktuelle Werk „Rise Radiant“ ist als Durchhalteparole zu verstehen – auch angesichts der soeben überstandenen australischen Buschbrände und der noch anhaltenden Corona-Epidemie. Wir sprachen mit Gitarrist und Bandgründer Sam Vallen (32), der hauptberuflich als Dozent für Musikwissenschaft an der Uni Brisbane arbeitet. 

KANSAS - Blick zurück nach vorn

Das 1977er-Album „Point Of Know Return“ zählt ebenso wie sein Vorgänger „Leftoverture“ zu den Meisterwerken von KANSAS. Im Herbst plant die Band, im Rahmen der „Point Of Know Return Anniversary Tour“ auch Deutschland zu besuchen, sodass die hiesigen Fans erstmals alle Songs des Albumklassikers live erleben können. Hinzu kommen diverse Hits und Fan-Favoriten wie auch Stücke vom neuen Album „The Absence Of Presence“, das Ende Juni erscheint. eclipsed sprach mit Gitarrist Rich Williams (70) und Sänger Ronnie Platt (58).