Mit „Citizen: In The Next Life“ lässt BILLY SHERWOOD erneut eine verlorene Seele auferstehen

Der Multiinstrumentalist, Sänger und aktuelle Yes-Bassist Billy Sherwood hat sich dreieinhalb Jahre nach dem Konzeptalbum „Citizen“ mit „Citizen: In The Next Life“ ein zweites Mal mit seiner fiktiven Figur Citizen beschäftigt, einem Mann, dessen Seele in immer neuen historischen Situationen inkarniert. Schlecht für Citizen ist, dass er sich ausschließlich in finsteren Zeiten aufhalten muss. Anders als beim Vorgänger hat der 54-jährige Sherwood, der auch als Tontechniker und Produzent arbeitet, diesmal alles im Alleingang eingespielt.

eclipsed: Was macht die Figur Citizen für dich so spannend?

Neil Hannon von THE DIVINE COMEDY hat noch immer Melodien auf Lager, die funktionieren

Neil Hannon und The Divine Comedy sind immer für Überraschungen gut. Hannon ist ein Musikliebhaber, der sich unablässig mit allen erdenklichen Klangrichtungen vollsaugt. Das neue Album „Office Politics“ ist eine Schatzkiste an skurrilen Ideen und unwiderstehlichen Melodien. Hannon will sich weder limitieren lassen noch seine Hörer unterfordern. Nach 30 Jahren Bandgeschichte und einem Dutzend Alben will er immer noch sich und seine Hörer auf höchstem Niveau unterhalten – und ab und zu ein wenig ärgern.

eclipsed: Dein Album klingt fast wie ein Musical. Es ist sehr bunt, hat catchy Melodien, und du lieferst auch Kontext, Kulissen und Umgebungen für jeden Song.

ARK NOIR - Aus dem Bauch für den Bauch

Nein, neuartig ist das nicht, was Ark Noir auf ihrem Debüt spielen. Aber es ist verdammt nah dran. Das Münchener Quintett besteht aus Moritz Stahl (Saxofon), Sam Hylton (Keyboards), Tilman Brandl (Gitarre), Robin Jermer (Bass) und Marco Dufner (Drums). Ende Juni erscheint das Debütalbum „Tunnel Visions“, dessen neun Tracks mit ungewöhnlichen Ideen, Klängen und Arrangements überzeugen. Sie alle haben einen avantgardistischen Jazz- und Fusiontouch und dieselbe Basis: Elektronische Beats und jede Menge Effekte. eclipsed sprach mit Schlagzeuger Marco Dufner über die Hintergründe der Band.

eclipsed: Ihr seid noch eine relativ junge Band. Bitte beschreibe euren bisherigen Werdegang.

Music From Time And Space Vol.71

SUPERTRAMP - 40 Jahre „Breakfast In America“

Vor vierzig Jahren schufen Supertramp mit „Breakfast In America“ ihr bis dato zugänglichstes Werk. Es bedeutete für die britische Formation nicht nur den Durchbruch in den USA. Es ist auch die Platte, die sich aus ihrem Katalog mit Abstand am besten verkaufte, die Platte, die sie zu Weltstars und zu einer Stadionband machte. Was man ihr nicht anhört, ist der beschwerliche, teilweise quälend langsame Entstehungsprozess – in einer Zeit, in der sich die beiden Songwriter Rick Davies und Roger Hodgson bereits tunlichst aus dem Weg gingen. Zum vierzigsten Jahrestag der Veröffentlichung der Platte begeben wir uns auf Spurensuche und sprechen mit Hodgson und John A. Helliwell über ihren größten Wurf.

50 JAHRE WOODSTOCK - Die Ausstellung

Nur wenige singuläre Musikevents haben eine ganze Generation geprägt und über viele Jahrzehnte hinaus wie ein Leuchtfeuer gewirkt. Das Festival auf unscheinbaren Weidefeldern eines Milchbauern in Bethel, 70 Kilometer vom namensgebenden Woodstock entfernt, gehört definitiv dazu. Der Film ist Kult. Die große Wanderausstellung „Elliott Landy Woodstock Vision. 50 Years Woodstock. The Exhibition“ berichtet nun noch einmal von den magischen Tagen im August ‘69, als der Hippiespirit auf seinem Zenit war.

KING CRIMSON - Robert Fripp hält Hof in London

Robert Fripp spricht. Das hat er lange nicht mehr getan – zumindest nicht mit der Presse. Doch anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seines Lebenswerks King Crimson hat der kauzige Meistergitarrist Medienvertreter aus mehreren Ländern nach London geladen. Zu einer Mischung aus Podiumsdiskussion, Pressekonferenz und Personalityshow, die ganz nach seinen Regeln ablief. eclipsed war mit dabei.

SEVEN STEPS TO THE GREEN DOOR - Uneasy Listening

Nach zwei Jahren Arbeit veröffentlichen Seven Steps To The Green Door den zweiten Teil ihrer Saga um den mysteriösen Samuel und dessen Suche nach seiner Vergangenheit. Damit die Hörer das Konzept ganz verstehen, verlangt die Band von ihnen,
sich vor dem Hören des Albums eingehend mit der Story auseinanderzusetzen.

„The?Lie“ kommt schon auf den ersten Blick opulent daher: Begleitet wird die CD von einem taschenbuchgroßen Lyricbook, das nicht nur die Texte versammelt, sondern auch die Handlung nacherzählt. Musikalisch bewegen sich Marek Arnold und seine Mitstreiter zwischen Rockoper und lyrischem Progmusical. Wir sprachen mit dem Mastermind über das Projekt.

eclipsed: Kannst du kurz erzählen, wo der zweite Teil den Plot von „The?Book“ aufgreift und wie es weitergeht?