16. Januar 2017

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David Bowie

Am 8. Januar 2016 erschien „★“. Das gewagte finsterfarbene Jazz/Rock/Elektronik-Konstrukt wurde weltweit gefeiert. Zwei Tage später starb sein Schöpfer, das Feuer des unnachahmlich funkelnden Solitärs war erloschen. Die Musik des David Bowie aber lebt weiter. Jetzt, am 8. Januar, wäre der Mann mit den vielen Gesichtern siebzig geworden. Dieser Jahrestag ist uns ein lichtes, positives Signal. Anhand von fünf seiner Studioalben, die 2017 ebenfalls Jubiläum feiern, erinnern wir an die sagenhafte Wandlungsfähigkeit und kreative Neugier des Engländers.

16. Januar 2017

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Pain Of Salvation

Die Wahrscheinlichkeit, dass er die Erkrankung überleben würde, lag bei weniger als fünfzig Prozent. Doch Daniel Gildenlöw kämpfte sich ins Leben zurück und sicherte damit auch den Fortbestand seiner von ihm 1984 gegründeten Band, die seit 1991 als Pain Of Salvation bekannt ist. Jetzt legt diese ihr zweites Album nach dem gravierenden Einschnitt vor. Während Gildenlöw sich wieder auf die Basics im Leben besinnt, haben Pain Of Salvation ihre fundamentalen Stärken wiederentdeckt.

16. Januar 2017

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Jefferson Airplane

Heute sind sie fast vergessen – dabei waren Jefferson Airplane die erste der großen Acidrockbands aus San Francisco, die einen Plattenvertrag erhielt. Mit Hits wie „Somebody To Love“ und „White Rabbit“ schrieben Paul Kantner, Grace Slick, Marty Balin und Co. nicht nur Rockgeschichte, sie wurden darüber hinaus zum musikalischen Aushängeschild der Hippiebewegung. Vor fünfzig Jahren erschien Jefferson Airplanes Gegenkulturfanal „Surrealistic Pillow“.

16. Januar 2017

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Rockgitarristinnen , eclipsed Special

Frauen fahren Autorennen, Frauen fliegen ins All, Frauen spielen Fußball. Holzfällen tun sie allerdings bis heute eher seltener. Dabei gibt es etliche gestandene „Weibsbilder“, die die Axt schwingen – gerne vor einer 30.000-Watt-Verstärkerwand. Seit den Sechzigerjahren brachen Frauen in die Phalanx der testosterongeschwängerten E-Gitarristen ein, und zwar auf ganzer Front. Stilistisch wie virtuos. Wir stellen im Folgenden die Entwicklung der Rolle der weiblichen Saitenvirtuosen in der Rockmusik dar und porträtieren zwanzig ihrer schillerndsten Vertreterinnen.

16. Januar 2017

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Blackfield , Steven Wilson

Sie sind ein seltsames Paar: Der extrovertierte, glamouröse, vielleicht auch ein bisschen selbstverliebte Israeli und das arbeitswütige, introvertierte Multitalent aus Großbritannien. Doch obwohl – oder gerade weil – Aviv Geffen und Steven Wilson wenig gemeinsam haben, bilden sie ein spannendes Duo, das mit „V“ schon jetzt eines der besten Alben 2017 vorlegt.

16. Januar 2017

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Crippled Black Phoenix

Crippled Black Phoenix beschäftigen sich mit der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation. Und auch um interne Themen kreisen ihre Gedanken. Hinter der Band aus Bristol liegen Rechtstreitigkeiten mit ihren ehemaligen Mitgliedern Karl Demata und Christian Heilmann. Sie hat die Zerreißprobe überstanden. Crippled-Kopf Justin Greaves hat indes eine persönliche Misere durchschritten: Er hat seine Depressionen bekämpft und in die Schranken gewiesen. Gestärkt sei er daraus hervorgegangen, so der 45-Jährige.

16. Januar 2017

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Marianne Faithfull , The Rolling Stones

Am 29. Dezember ist Marianne Faithfull siebzig Jahre alt geworden. Für den ehemaligen Junkie, der mit Alben wie „Broken English“, „Strange Weather“ oder „Before The Poison“, zur eleganten Düsterikone wurde, kein Anlass zum Feiern. Die „Mutter aller Rock-Chicks“ hat in den Sechzigerjahren als erste Frau neben Nico genauso wild gefeiert wie die Rockstars, mit denen sie liiert war. Wir haben sie in ihrer Wahlheimat Paris auf einen Kaffee im Hotel Costes an der Rue Saint Honoré aufgesucht.

16. Januar 2017

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CD-Sampler

BLACKFIELD - Family Man (3:37)
Album: V (2017) (VÖ: 10.02.)
Label/Vertrieb: Kscope/Edel
www.kscopemusic.com/artists/blackfield

Schwelgerische Streicher, sehnige Gitarren, ein Refrain, der seines gleichen sucht, und Melodien, die verführen und bezaubern. All das trifft nicht nur auf das hier präsentierte, rockige „Family Man“ zu, sondern auf nahezu alle Songs des Albums. Mit dem neuen Werk knüpfen BLACKFIELD an ihre frühen Meisterwerke an.