CD-SAMPLER: Songperlen & Progperlen

CD1 (White Album): "Song-Perlen"

The Musician's Choice: Nine Great Songs from the eclipsed Musicians Poll, eclipsed 05/18 (200. Ausgabe)
 
1. SUFJAN STEVENS - Come On! Feel The Illinoise! (6:45)
Album: Illinois (2005)
Label/Vertrieb: Asthmatic Kitty/Cargo
https://sufjan.com

TRAIL - 100% Live, 100% DIY

TRAIL - 100% Live, 100% DIY

Trail sind ein neues Quartett (Hergen: Gitarre, Henning: Gitarre, Jan: Bass und Nils: Drums) aus Darmstadt, das sich selbst auf der eigenen Website www.trailmusic.de die fünf Attribute Psychedelic, Stoner, Blues, Post und Rock verpasst hat und nun mit „Spaces“ ein Debütalbum vorlegt, dass eine furiose Mischung aus Stonerrock, New Artrock und Alternative Rock präsentiert. eclipsed stellte die Band im Proberaum zur Sprache.   

eclipsed: Seit drei Jahren gibt es Trail. Wie fühlt es sich an, plötzlich ein Album veröffentlicht zu haben?

Henning: Bei uns ist es was Besonderes, weil drei von uns Vieren schon seit 15 Jahren Musik zusammen machen. Wir machen nur noch die Musik, worauf wir Lust haben. Alles ist zwanglos gestaltet. Dass daraus jetzt ein Album entstanden ist, ist eine tolle Sache. Und dass es auf so eine positive Resonanz stößt, das feiern wir hier ganz gut ab.

Auf dem Pfad der Tugend mit VVLVA

„Eine echte Retrorock-Überraschung!“ Das Urteil von eclipsed-Autor Walter Sehrer über Vvlva ist eindeutig. Das junge Aschaffenburger Quintett mit dem expliziten Bandnamen lässt sich ähnlich wie zuletzt Siena Root vom Hardrock der frühen Siebziger inspirieren, als bei Bands wie Deep Purple und Uriah Heep die Hammond mächtig röhrte und mit einer Heavy-Gitarre im Duett sang. Eine kräftige Prise Psychedelic hat man der Würzmischung auf dem Debüt „Path Of Virtue“ zudem noch beigefügt. Zusätzlich zum Heft-Interview gibt es bei uns Online-exklusiv ein ausführliches Gespräch mit Sänger Tobias Ritter.

eclipsed: Was hat euch zu dem Namen Vvlva bewogen? Was bedeutet er für euch, in einer Band, in der ausschließlich junge Herren beteiligt sind? Ist da vielleicht auch ein bisschen gewollte Provokation dahinter, wie zum Beispiel ähnlich den Jungs von Black Pussy?

Trackpremiere: FREQUENCY DRIFT "Letters to Maro"

FREQUENCY DRIFT entfesseln auf ihrem neuen Album "Letters to Maro" (VÖ 13.04.) einen cineastisch anmutenden Sound, der beim Hörer allein durch die Macht seiner Klänge eine Bildabfolge von Verlust, Vergessen und Bewältigung entstehen lassen will. Hört hier bei uns exklusiv einen Vorabtrack...

DEEP PURPLE - Made in England

„Deep Purple ist das Beste was mir in meinem Leben widerfahren ist“, sagt Ian Gillan, und nicht wenige Musikliebhaber weltweit können sich dieser Aussage für sich selbst anschließen. Deep Purple wurden vor fünfzig Jahren ins Leben gerufen. Für eclipsed ist dieser besondere Jahrestag einer der wichtigsten Gruppen in der Entwicklung des Hardrock Anlass, in dieser und den kommenden fünf Ausgaben das Phänomen Deep Purple von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten. Ein halbes Jahrhundert lebendige Rockgeschichte hat die einst von Jon Lord und Ritchie Blackmore geführte Formation geschrieben. Neben grandioser Musik produzierten die Engländer, zumindest solange Blackmore Teil der Truppe war, auch immer wieder Schlagzeilen bezüglich interner Streitigkeiten. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

DUKES OF THE ORIENT - Melodien aus dem Morgenland

Asia Featuring John Payne sind nun Dukes Of The Orient. Erik Norlander, neben Payne der Protagonist der neuen alten Truppe, hat mit dem Bassisten lange an einem ersten Album unter neuem Banner gefeilt. Musikalisch ist vieles beim Alten geblieben: AOR an der Schwelle zum Melodic Prog, und alles auf höchstem Niveau. Und da sie den erwartungsvollen Namen Asia nicht mehr verwenden, kann man sich als Hörer unvorbelastet einlassen auf diese Reise mit dem Orientexpress.

Die Musik von Dukes Of The Orient ist kein fauler Kompromiss. Selbst wenn es auf den ersten Blick so scheint, da der Kalifornier Erik Norlander britischen Prog liebt und der Engländer John Payne den AOR-Sound US-amerikanischer Prägung. Nachdem sich Geoff Downes 2006 entschlossen hatte, wieder mit den Originalmitgliedern von Asia gemeinsame Sache zu machen, stand der Rest der damaligen Asia um John Payne ziemlich bedröppelt da.

CHRIS FARLOWE - Aus der Zeit gefallen

Chris Farlowe beackert mit siebundsiebzig Jahren immer noch die Clubs. Auf der Bühne ist der Londoner ein Vulkan – ob mit der Hamburg Blues Band oder mit eigener Truppe. Vor fast genau sechzig Jahren begann seine Karriere bei der John Henry Skiffle Group. Seine Heldentaten vollbrachte er in den Sechzigern („Out Of Time“) und in den Siebzigern mit Colosseum. Mick Jagger und Jimmy Page zählen ihn zu ihren Lieblingssängern. Eine lohnende Unternehmung also, mit Farlowe vor einem Gig der HBB zurückzublicken auf ereignisreiche Rock-, Blues- und Jazzrockjahrzehnte.

DONOVAN - Wenn der Großvater mit dem Enkelsohne

Auch im Alter von einundsiebzig Jahren ist Donovan Leitch noch äußerst aktiv. Der schottische Singer-Songwriter tourt regelmäßig und verwandelt dabei seine Konzerte in spirituelle Happenings. Dabei spielt er nicht nur seine zeitlosen Klassiker. Er erzählt zahlreiche Anekdoten über die Sechziger und gibt dem Publikum Tipps zur spirituellen Selbstfindung. Derzeit ist er mit seinem Stiefenkel Joolz Jones auf Tournee.